HWP-Proteste zeigen Wirkung

Wie die taz berichtet bewegt sich der Dekan als Leiter der Fakultät auf uns zu. Super!
In dem Artikel wird Dekan Weber folgendermaßen zitiert:

Statt eigener interdisziplinärer Vorlesungen, so fürchtet sie, müssten die DWPler künftig an den „monodisziplinären Massenvorlesungen“ der Departments BWL und VWL teilnehmen. „Mit 700 statt mit 100 Leuten, da ist ein Gespräch mit dem Professor nicht möglich“, kritisiert Hamann. Diese Befürchtungen seien „nicht völlig aus der Luft gegriffen“, sagt Wiso-Dekan Wolfgang Weber.

Anders als in der <a href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/uploads/media/Offener_Brief_Dekan_wg_SozOEk.pdf“>Stellungnahme, auf die ich vorhin schon verwiesen habe zeigt sich Weber jetzt schon deutlich Gesprächsbereiter:

Laut Weber handelt es sich beim „Eckpfeilerpapier“ nur um einen Vorschlag der gerade erst begonnenen Diskussion. Er hält es auch für möglich, dass es keine Departments mehr gibt und stattdessen fünf „Studiengangbereiche“ im Rahmen einer ganz neu entwickelten Struktur. Er habe den Eindruck, dass es den Studierenden wichtig sei, „institutionelle Identität zu sichern“, sagt Weber und verspricht: „Das werden wir berücksichtigen.“

Super! Außerdem ist der Image-Film über unsere Protestaktion bei der Taufe der Aidadiva jetzt verfügbar. Bei der Aktion sind konnten wir viele Hamburger für unsere Probleme sensibilisieren.

Nachtrag: im Video werden die radikaleren Protestformen angesprochen, die einige meiner Kommilitonen bevorzugen würden. Allerdings gibt es zum Glück eine konstruktive Mehrheit, die sich durch kreative Aktionen Öffentlichkeit verschaffen will und gleichzeitig die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Meinungsführer in Politik und Universität sucht. Ich finds klasse, nur so finden wir Gehör. Steineschmeißen und streiken führt nur dazu, dass man uns nicht mehr ernst nimmt.

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