Heute Abend muss ich essen. Im Copperhouse.
Wer schon mal da war, der weiß, dass das eine Angelegenheit ist, die vollste Konzentration und eine gute emotionale und physische Vorbereitung braucht.
Heute Abend muss ich essen. Im Copperhouse.
Wer schon mal da war, der weiß, dass das eine Angelegenheit ist, die vollste Konzentration und eine gute emotionale und physische Vorbereitung braucht.
Für unsere Kunden haben wir häufiger das Problem, dass man den Traffic über Erotik-Keywords filtern möchte. Das ist Traffic, der in der Regel nicht toll konvertiert und daher meistens unspannend ist. Ist ja auch klar: Menschen, die gerade eine Vorlage zur Befriedigung spezieller Bedürfnisse suchen sind in der Regel gerade nicht auf einer Shopping-Tour oder auf der Suche nach interessanten Nachrichten aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik.
Daher hab ich mir – quick und dirty – einen kleinen regulären Ausdruck gebastelt, der die häufigsten Anfragen und Keywords zu Erotik-Themen abdeckt. Durch das durchgehen eines Fallbeispiels musste ich dafür noch nicht mal groß den Kopf anstrengen und mir überlegen, wonach man suchen würde, sondern konnte einfach etwas bauen, was die meisten Suchanfragen beinhaltet (Daher ist die Reihenfolge auch zufällig, war ja kein strukturiertes Vorgehen):
br[üue]+st|busen|nackt|sex|les[bp](e|isch|ian)|geil|tit+en|blasen|porn|eroti[gck]|fick|erotisc?h|[aä]rsch|nip+el|bum+sen|strip+|pop+en|f[au]ndorado|fkk|nudist|luder|intim|amat[öeu]+r|squirt|nackig|strapse|m[öoe]+p?se|[vf][oeö]+geln|boobs|penis|luder|schlampe|stellungen|maste?u?r?u?bie?ren|petting|fetisc?h|pervers|puss[iy]|[vf]otze|youp[ro]+n|orgasmu?s?|tits|titt[es]|wichs|sperma|adult|gangbang|(beate[- ]{0,2}uhse)|blow[- ]{0,2}job|cunt|cum |dil+do|dolly[- ]{0,2}b[au]ster|domina|anal|muschi|schwanz|gina[- ]{0,2}wild|hardcore|jen+a[ -]{0,2}j[ae]me?s[oe]n|kam+a[zs]utra|vibrator|naked
Zur Erklärung (In der Firma hieß es, das sieht nach Sonnenstich aus):
Wie gesagt, die RegEx ist fix zusammengeschraubt und geht bestimmt auch schöner, wenn man die mal häufiger braucht.
Bei der Verwendung ist ein wenig Vorsicht geboten. Schließlich werden auch Dinge mitgefiltert, wie „Wie geil ist das denn?“ oder „Ich habe einen sexy-Vornamen“.
Wenn mir Jemand eine schöne Blacklist gibt, dann bau ich die RegEx auch mal um für regelmäßige Verwendung.
ps: Hiermit ist das Blog jetzt offiziell Sex-verseucht.
Just for fun habe ich mir vorhin mal die Backlinks auf dieses Blog angesehen. Ich bin ein klein wenig entsetzt. Ich hab mir nie Gedanken über die Verlinkung dieses Blogs gemacht. Genau wie ich mir auch eigentlich nie Gedanken über die Besucherzahlen Gedanken gemacht habe.
Die Anzahl verlinkender amerikanischer Domains hat mich aber wirklich ein wenig überrascht. Insgesamt geben mir die Google Webmaster Tools 664 unterschiedliche Links auf das Blog aus (natürlich stimmen die Zahlen nicht wirklich, von stecki.de wird zum Beispiel nur ein Link ausgegeben, es gibt aber deutlich mehr…).
Diese Links verteilen sich auf etwa 80 Domains. Etwa 10% der Links kommen von nervigen Personensuchmaschinen (yasni, 123people). Ein Drittel der Links kommt von unseriösen amerikanischen Seiten. Kaum welche dieser Links sind noch verfügbar. Die meisten Domains lassen keinen Zugriff über das Webarchive zu. Offensichtlich wurde gezielt versucht Trackbacks auf das Blog zu faken und darüber Backlinks zu bekommen. Putzigerweise hab ich bisher überhaupt nichts davon mitbekommen und es hat auch nicht funktioniert. Dennoch ist die Methode herrlich dreist und die Links sind auch eigentlich nicht besonders wertvoll. Aber was solls. Es ist nervig. Aber nicht so nervig wie automatisierter Contentklau, mit dem man ja auch immer wieder mal zu kämpfen hat.
Ansonsten freu ich mich natürlich über einige tolle Verweise auf diese Seite, bin aber von der Qualität der Daten aus den Google Webmaster Tools etwas enttäuscht. Die Datenqualität lässt durchaus zu wünschen übrig und es gibt einige Tools auf dem freien Markt, die zumindest für diese Domain teilweise bessere Daten liefern kann.
Anstatt eines brauchbaren Blogbeitrags (Gluthitzegeschwächt) gibt es heute die neue Seite Johans Empfehlungen auf der ich in den nächsten Wochen die Liste der meistgelesenen Seiten veröffentlichen werde.
Datenschutz ist eines der heissesten Themen in der Netzpolitik. Insbesondere Google steht für verschiedene Dienste in der Kritik. Vor allem der Dienst Analytics wurde kritisiert. Hauptkritikpunkt war das Mitspeichern der IP-Adresse, also der eindeutigen dem Internetanschluss zugewiesene Adresse, mit der sich jeder PC im Netz bewegt.
Google bietet jetzt eine Möglichkeit an, die den Webseitenbetreiber in die Lage versetzt das Tracking der Seite so weit zu anonymisieren, dass es die Anforderungen des Düsseldorfer Kreises an das Tracking erfüllt.
Google Analytics erfreut sich auch bei großen Seiten enormer Beliebtheit. Nicht nur, weil es kostenlos ist, sondern vor allem, weil es sehr intuitiv zu bedienen ist. Das schöne an der Änderung, die Google anbietet ist, dass sie von jedem Webseitenbetreiber einfach installiert werden kann (eine Zeile Code) und dass sie für den (interessierten) Nutzer transparent ist. Ergo: Ich kann sehen, ob die Seite, auf der ich mich gerade bewege die komplette IP speichern lässt, oder ob die letzten beiden Ziffern der IP gelöscht werden.
In den („neuen“, asynchronen) Analytics-Trackingcode muss einfach diese Zeile eingefügt werden:
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
Eine komplette Anleitung und etwas mehr Futter gibt es beispielsweise bei der Firma Trakken und ihrem Analytics-anonym-Dossier.
Natürlich gibt es auch für den Nutzer eine Möglichkeit das Tracking zu blocken (mit dem schon einige Wochen verfügbaren Analytics-Browser-Opt-Out). Doch finde ich die andere Variante schöner. Der Webseitenbetreiber kann weiterhin die Art und Weise nachvollziehen, wie sich nutzer auf der eigenen Seite verhalten und seine Seite daran anpassen (Die Daten des Trackings braucht er dafür, schließlich befindet er sich in der Regel nicht im direkten Kontakt mit seinem Nutzer), und der Nutzer weiß, dass seine IP-Adresse nicht mit seinem Surfverhalten auf der Seite bei Google landet (Was ohnehin nur geringfügig mehr Informationen wären, als Google eh schon von ihm hat).