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	<title>Johan v. HÃ¼lsen &#187; Politik</title>
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	<description>Und alle nur so *yeah*</description>
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		<title>Neuer Lehrplan</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag wurde in Hamburg ein Volksentscheid zur Schulreform durchgefÃ¼hrt. Ich hab natÃ¼rlich als Neu-Hamburger auch abgestimmt. Allerdings habe ich an vielen Stellen die Aufregung nicht verstanden. Ich glaube, dass man in jedem Schulsystem tolle Ergebnisse erzielen kann. Wichtiger als das Schulsystem sind meines Erachtens: QualitÃ¤t der Lehrer(ausbildung) KlassengrÃ¶ÃŸe Motivation von Lehrern und SchÃ¼lern Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag wurde in Hamburg ein Volksentscheid zur Schulreform durchgefÃ¼hrt. Ich hab natÃ¼rlich als Neu-Hamburger auch abgestimmt. Allerdings habe ich an vielen Stellen die Aufregung nicht verstanden. Ich glaube, dass man in jedem Schulsystem tolle Ergebnisse erzielen kann.</p>
<p>Wichtiger als das Schulsystem sind meines Erachtens:</p>
<ul>
<li>QualitÃ¤t der Lehrer(ausbildung)</li>
<li>KlassengrÃ¶ÃŸe</li>
<li>Motivation von Lehrern und SchÃ¼lern</li>
</ul>
<p>Aber auch wenn diese Zeichen alle auf grÃ¼n stehen heiÃŸt das noch nicht, dass Schule Erfolg hat (Erfolg hier definiert als Vorbereitung der SchÃ¼ler auf das Leben nach der Schule).</p>
<p>In Verbindung mit dem RÃ¼cktritt Ole von Beusts hatte meine Kollegin <a href="http://www.staatsangelegenheiten.de">Astrid Staats</a> <a href="http://twitter.com/NerdInSkirt/status/18835168658">getwittert</a>:</p>
<blockquote><p>Wird der <a href="http://twitter.com/johanstormarn">@johanstormarn</a> jetzt eigentlich BÃ¼rgermeister</p></blockquote>
<p>Auf Facebook gab es dazu eine Diskussion, in der Jemand schrieb: </p>
<blockquote><p>Das kÃ¶nnte heiÃŸen, dass anstatt einer Primarschule die Excel-Pflicht eingefÃ¼hrt wird.</p></blockquote>
<p>Daraufhin wurde ein Lehrplan entworfen:</p>
<blockquote><p>Lehrplan: 1. Alphabet 2. Zahlen von 1 bis 10 3. Regular Expressions</p></blockquote>
<p>So ganz abwegig ist das nicht. Denn schlieÃŸlich ist der Umgang mit PC, neuen Medien, etc. essentiell fÃ¼r den beruflichen Erfolg in <del>vielen</del> den meisten Berufen. </p>
<p>Hier also eine persÃ¶nliche Lehrplanskizze, die das berÃ¼cksichtigen soll:<br />
Grundschule</p>
<ul>
<li>Lesen</li>
<li>Rechnen</li>
<li>Schreiben</li>
<li>logisches Denken</li>
<li>kreatives Denken</li>
<li>Freude an der Neugier</li>
<li>Hinterfragen lernen</li>
<li>Mediales Bewusstsein</li>
</ul>
<p>WeiterfÃ¼hrende Schulen</p>
<ul>
<li>Logische Operationen, RegEx</li>
<li>Medienkritik</li>
<li>Excel, Word, Powerpoint, CMS</li>
<li>Netiquette</li>
<li>Programmieren</li>
<li>wissenschaftliches Recherchieren</li>
<li>SpaÃŸ haben ohne Medien (Geschichte)</li>
</ul>
<p>Ziel muss sein: Mach Dir die Technik zum Untertan, sei nicht ihr Sklave. Und sei Dir bewusst, was Du tust, im Zweifel kann es jeder sehen und es verfolgt Dich auf ewig. Auch dann, wenn die gesellschaftlichen / persÃ¶nlichen UmstÃ¤nde sich Ã¤ndern kann etwas, was heute unbedenklich ist verwerflich werden und gegen Dich verwendet werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Austritt bei der Linken Stormarn</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 11:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistag]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Stormarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ãœber Lukas Kilian hab ich eben eine Meldung gelesen, die mich nicht Ã¼berrascht hat: AuflÃ¶sungserscheinungen bei den Linken Stormarn (Artikel dazu bei den LÃ¼becker Nachrichten). Susanne Agne ist aus der Fraktion ausgetreten (auch wenn sie aktuell noch als Mitglied der Kreistagsfraktion auf der Homepage gefÃ¼hrt wird). Und das offensichtlich nach gewaltigem Krawehl. Schon gegen Mitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ãœber <a href="http://twitter.com/LukasKilian">Lukas Kilian</a> hab ich eben eine <a href="http://twitter.com/LukasKilian/status/18781944426">Meldung</a> gelesen, die mich nicht Ã¼berrascht hat: AuflÃ¶sungserscheinungen bei den Linken Stormarn (Artikel dazu bei den <a href="http://www.ln-online.de/regional/stormarn/kreis_und_kommune.php/2820085">LÃ¼becker Nachrichten</a>).</p>
<p>Susanne Agne ist aus der Fraktion ausgetreten (auch wenn sie aktuell noch als Mitglied der Kreistagsfraktion auf der Homepage gefÃ¼hrt wird). Und das offensichtlich nach gewaltigem Krawehl. Schon gegen Mitte letzten Jahres haben wir immer Ã¶fter von Problemen in der Linken gehÃ¶rt (manchmal wurden die in AusschÃ¼ssen, oder im Kreistag offensichtlich). Der Flurfunk der Stormarner Kreistags sprach von lauten Streitigkeiten und handfesten Auseinandersetzungen mit Tendenz zum RaufhÃ¤ndel.</p>
<p>Grundlage fÃ¼r den Streit scheint das groÃŸe Problem der Linken zu sein: SeriÃ¶se Partei spielen mit den Personen, die gewisse demokratisch sozialisierende Arbeit in Gewerkschaften und in der SPD gesammelt haben, oder allgemeine Protestbewegung. Beides Personal fand sich in der Linken Kreistagsfraktion in Stormarn. Gleichzeitig war nicht zu Ã¼bersehen, dass sich nicht alle Personen auf der persÃ¶nlichen Ebene grÃ¼n waren.</p>
<p>Letzteres ist spÃ¤testens mit dem Austritt/Rausschmiss von Susanne Agne deutlich geworden. Laut LN hat der Fraktionsvorsitzende Heiko Winckel-Rienhoff Ã¼ber sie gesagt:</p>
<blockquote><p>â€žSie ist nicht teamfÃ¤hig, sie hat ihren eigenen Kopf, ist nicht kompromissfÃ¤hig.â€œ</p></blockquote>
<p>Gleichzeitig bedauert Fraktionskollegin Heidi Beutin den RÃ¼ckzug, da Agne eine kompetente Kraft im Bereich des sozialen gewesen sei. Beide Ã„uÃŸerungen machen nur deutlich, dass bis zur nÃ¤chsten Wahlperiode die Fraktion der Linken Stormarn wohl noch weitere personelle Ã„nderungen erfahren wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Datenschutz mit Google Analytics</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/09/datenschutz-mit-google-analytics/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 16:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Datenschutz ist eines der heissesten Themen in der Netzpolitik. Insbesondere Google steht fÃ¼r verschiedene Dienste in der Kritik. Vor allem der Dienst Analytics wurde kritisiert. Hauptkritikpunkt war das Mitspeichern der IP-Adresse, also der eindeutigen dem Internetanschluss zugewiesene Adresse, mit der sich jeder PC im Netz bewegt. Google bietet jetzt eine MÃ¶glichkeit an, die den Webseitenbetreiber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Datenschutz ist eines der heissesten Themen in der Netzpolitik. Insbesondere Google steht fÃ¼r verschiedene Dienste in der Kritik. Vor allem der Dienst Analytics wurde kritisiert. Hauptkritikpunkt war das Mitspeichern der IP-Adresse, also der eindeutigen dem Internetanschluss zugewiesene Adresse, mit der sich jeder PC im Netz bewegt.</p>
<p>Google bietet jetzt eine MÃ¶glichkeit an, die den Webseitenbetreiber in die Lage versetzt das Tracking der Seite so weit zu anonymisieren, dass es die Anforderungen des DÃ¼sseldorfer Kreises an das Tracking erfÃ¼llt.</p>
<p>Google Analytics erfreut sich auch bei groÃŸen Seiten enormer Beliebtheit. Nicht nur, weil es kostenlos ist, sondern vor allem, weil es sehr intuitiv zu bedienen ist. Das schÃ¶ne an der Ã„nderung, die Google anbietet ist, dass sie von jedem Webseitenbetreiber einfach installiert werden kann (eine Zeile Code) und dass sie fÃ¼r den (interessierten) Nutzer transparent ist. Ergo: Ich kann sehen, ob die Seite, auf der ich mich gerade bewege die komplette IP speichern lÃ¤sst, oder ob die letzten beiden Ziffern der IP gelÃ¶scht werden.</p>
<p>In den (â€žneuenâ€œ, asynchronen) Analytics-Trackingcode muss einfach diese Zeile eingefÃ¼gt werden:</p>
<blockquote><p>_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);</p></blockquote>
<p>Eine komplette Anleitung und etwas mehr Futter gibt es beispielsweise bei der Firma Trakken und ihrem <a href="http://www.trakken.de/dl/google_analytics_datenschutz_dokument_trakken.pdf">Analytics-anonym-Dossier</a>.</p>
<p>NatÃ¼rlich gibt es auch fÃ¼r den Nutzer eine MÃ¶glichkeit das Tracking zu blocken (mit dem schon einige Wochen verfÃ¼gbaren <a href="http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de">Analytics-Browser-Opt-Out</a>). Doch finde ich die andere Variante schÃ¶ner. Der Webseitenbetreiber kann weiterhin die Art und Weise nachvollziehen, wie sich nutzer auf der eigenen Seite verhalten und seine Seite daran anpassen (Die Daten des Trackings braucht er dafÃ¼r, schlieÃŸlich befindet er sich in der Regel nicht im direkten Kontakt mit seinem Nutzer), und der Nutzer weiÃŸ, dass seine IP-Adresse nicht mit seinem Surfverhalten auf der Seite bei Google landet (Was ohnehin nur geringfÃ¼gig mehr Informationen wÃ¤ren, als Google eh schon von ihm hat).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitterpflicht fÃ¼r Politiker?</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/08/twitterpflicht-fuer-politiker/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 19:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Benedikt KÃ¶hler schrieb von no taxation without microblogging, dass man Politiker zum Twittern verdonnern sollte, schlieÃŸlich sei es ja auch in ihrem Interesse. Er schreibt: Politiker werden wie Wissenschaftler oder Ã¶ffentlich-rechtliche Moderatoren von uns, den Steuerzahlern bezahlt, die im Gegenzug dafÃ¼r das Recht haben, zu erfahren, was ihre MandatstrÃ¤ger fÃ¼r ihr Wohl leisten. Damit hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Benedikt KÃ¶hler schrieb von <a href="http://blog.metaroll.de/2010/07/08/no-taxation-without-microblogging-oder-karriereplanung-fur-politiker/">no taxation without microblogging</a>, dass man Politiker zum Twittern verdonnern sollte, schlieÃŸlich sei es ja auch in ihrem Interesse. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Politiker werden wie Wissenschaftler oder Ã¶ffentlich-rechtliche Moderatoren von uns, den Steuerzahlern bezahlt, die im Gegenzug dafÃ¼r das Recht haben, zu erfahren, was ihre MandatstrÃ¤ger fÃ¼r ihr Wohl leisten.</p></blockquote>
<p>Damit hat er zweifelsohne Recht. Daraus abzuleiten, dass jeder Politiker twittern mÃ¼sste ist allerdings weder wÃ¼nschenswert, noch realisierbar, dass jeder Politiker twittert. Benedikt KÃ¶hler macht selbst eine EinschrÃ¤nkung, wenn er schreibt, dass es ja nicht Twitter sein mÃ¼sste, aber ein Microblog sollte es sein.</p>
<p>Betrachten wir mal die RealitÃ¤t: Nur ein Bruchteil der BÃ¼rger Deutschlands twittert. Und diese wenigen, die auf Twitter aktiv sind gehÃ¶ren auch noch zu einem kleinen Ausschnitt der Gesellschaft (zu dem ich auch gehÃ¶re). Ergo: Ein Politiker der twittert erreicht nur eine kleine Gruppierung der Gesellschaft und â€“Â machen wir uns nichts vor â€“Â auch diese ist nicht besonders politisch interessiert oder motiviert (von einem kleinen Themenausschnitt abgesehen).<br />
Ein Politiker muss seine Zeit einteilen und mÃ¶glichst Breitenwirkung und Transparenz zu erreichen (Genau dies wird ja auch von Benedikt KÃ¶hler angefordert). FÃ¼r diese Breitenwirkung kann Twitter nur einer von vielen KanÃ¤len sein. Einer mit einem groÃŸen Nachteil (der gleichzeitig den Erfolg des Netzwerks ausmacht): Die Limitierung auf 140 Zeichen ist nicht fÃ¶rderlich fÃ¼r seriÃ¶se DiskussionsfÃ¼hrung. Politische Prozesse sind komplex (das schreckt schon viele Menschen ab), Twitter ist massiv reduziert. Twitter kann allenfalls ein ergÃ¤nzendes Tool sein.</p>
<p>Mit Twitter verbringen Politiker also Zeit, um mit wenigen Menschen zu sprechen, die wenig Interesse an ihnen haben (man beachte die Followerzahlen), um sie in einer Art und Weise Ã¼ber ihre Arbeit zu informieren, die nicht dafÃ¼r gemacht ist. Facebook kommt da schon eher in Frage. Mehr Nutzer, leichter strukturierbare Diskussionen und nicht so ein geringes Limit der Nachrichten. Aber auch hier gilt: Ein Ausschnitt der Gesellschaft.</p>
<p>Politik soll ein Querschnitt der Gesellschaft sein. Von digital natives wird oft beklagt, dass online keine Rolle bei der Politik spielt und Politiker keine Ahnung von online haben. Nun betonen die meisten Diskutanten gleichzeitig, dass mehr Medienkompetenz bei den Nutzern wichtig und notwendig ist. Wenn aber Politiker nicht medienkompetent sind, warum sollten sie dann das Medium nutzen?</p>
<p>FÃ¼r die Politik ist Twitter kein besonders interessantes Medium, abgesehen von dem Hype, den Twitter erfahren hat und dem Anstrich, den sich twitternde Politiker durch die Nutzung geben (jung, medienaffin, dynamisch, etc.) â€“Â und natÃ¼rlich dem Treffen interessanter Menschen und vielen spannenden, unterhaltsamen Informationen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesichtserkennung: Machen, was machbar ist?</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/06/gesichtserkennung-machen-was-machbar-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 18:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat eine automatische Gesichtserkennung in der Betaphase: Nachdem Fotos hochgeladen werden, soll die derzeit meistbesuchte Internetseite des World Wide Web bereits definierte Personen automatisch herausfiltern und sie mit dem richtigen Namen versehen. Google hat mit dem Photodienst Picasa eine Ã¤hnliche Technik fÃ¼r die eigenen Bilder zur VerfÃ¼gung gestellt. Aus einem Stapel an Photos wirft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat eine automatische Gesichtserkennung in der Betaphase:</p>
<p><a href="http://www.gulli.com/news/facebook-startet-automatische-gesichtserkennung-2010-07-04"><br />
<blockquote>Nachdem Fotos hochgeladen werden, soll die derzeit meistbesuchte Internetseite des World Wide Web bereits definierte Personen automatisch herausfiltern und sie mit dem richtigen Namen versehen.</p></blockquote>
<p></a></p>
<p>Google hat mit dem Photodienst Picasa eine Ã¤hnliche Technik fÃ¼r die eigenen Bilder zur VerfÃ¼gung gestellt. Aus einem Stapel an Photos wirft Picasa einem alle Bilder mit der selben Person vor und man muss nur noch den Namen eingeben.</p>
<p>Die Technik zur Gesichtserkennung ist also da. Wer Google und die VerÃ¶ffentlichungszyklen kennt, der darf mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es (fÃ¼r Google-MaÃŸstÃ¤be) kein Problem sein dÃ¼rfte ein solches Feature fÃ¼r die Bildsuche zu launchen. Google kennt die meisten Bilder im Netz, hat umfangreiche FiltermÃ¶glichkeiten nicht nur auf Basis des Umgebungstextes, sondern auch auf Basis des Bildinhalts (man schaue sich nur die Power von Google Goggles an). Was Google davon abhÃ¤lt das auf Gesichter anzuwenden sind die (berechtigten) Bedenken zum Datenschutz.</p>
<p>Die Frage die mich seit einiger Zeit umtreibt: Wenn Google es heute schon kÃ¶nnte und es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein anderes Unternehmen diesen Dienst anbieten kann (auf irgendwelchen Servern in wenig angreifbaren LÃ¤ndern, aber weltweit zugÃ¤nglich).</p>
<p>Datenschutz ist ein wichtiges Thema, aber es ist absehbar, dass die Macht des MÃ¶glichen den Datenschutz in der heutigen Form auÃŸer Kraft setzen wird. Wenn also die normative Kraft des Faktischen zuschlagen wird, warum dann nicht heute schon den Nutzen nutzen?</p>
<p>P.s.: Die Frage ist ernst gemeint.</p>
<p>[Nachtrag:] Man mÃ¶ge auch diese Artikel lesen, die den Gedanken weiter spinnen, etwas mehr sprachliche Power haben und nicht so indifferent sind, wie mein Geschwurbel:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.stecki.de/archives/212-Gesichtserkennung-Normen-vs.-normative-Kraft-des-Faktischen.html">Stecki: Gesichtserkennung: Normen vs. normative Kraft des Faktischen</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2010/07/06/technischer-fortschritt-heisses-eisen-gesichtserkennung/">Netzwertig: Technischer Fortschritt: HeiÃŸes Eisen Gesichtserkennung</a> (Hier empfehle ich auch die Kommentare zu lesenâ€¦)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Johan v. H&#252;lsen legt Mandat im Kreistag Stormarn nieder</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/02/18/johan-v-hulsen-legt-mandat-im-kreistag-stormarn-nieder/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 14:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer meine Aktivit&#228;ten auf Twitter und Facebook in den letzten Wochen genau verfolgt hat, der wird es mitbekommen haben: Ich ziehe aus privaten Gr&#252;nden am 01.03.2010 nach Hamburg. Die privaten Gr&#252;nde sind f&#252;r mich sehr erfreulich, der Umzug hat aber eine politisch unerfreuliche Nebenwirkung: Ich verlasse den Kreis Stormarn. Unabweisbare Folge dieser Stadtflucht ist allerdings, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer meine Aktivit&#228;ten auf <a href="http://twitter.com/Johanstormarn">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/johan.huelsen">Facebook</a> in den letzten Wochen genau verfolgt hat, der wird es mitbekommen haben:</p>
<blockquote><p>Ich ziehe aus privaten Gr&#252;nden am 01.03.2010 nach Hamburg.</p></blockquote>
<p>Die privaten Gr&#252;nde sind f&#252;r mich sehr erfreulich, der Umzug hat aber eine politisch unerfreuliche Nebenwirkung:</p>
<p>Ich verlasse den Kreis Stormarn.<br />
Unabweisbare Folge dieser Stadtflucht ist allerdings, dass ich mein Mandat im Stormarner Kreistag abgeben muss.</p>
<p>Seit 2003 habe ich f&#252;r die Stormarner B&#252;rger im Kreistag gesessen und konnte (wie ich finde) einiges bewegen. Die Arbeit war nicht immer einfach und man kann (logischerweise) nicht alles umsetzen, was gewollt ist, aber man kann den Debatten Schubser in die richtige Richtung geben. Und das habe ich gerne getan.</p>
<p>Sicher war es manchmal nervig, wenn sich mal wieder Jemand zu Populismus oder Sinnlosdebatten hinrei&#223;en lie&#223;, aber hey: Das ist Politik und kein Kindergarten und selbst im Stormarner Kreistag (der wenig parteipolitisch funktioniert, sondern in der Regel ein Kompromi&#223; gesucht wird, dem fast alle zustimmen k&#246;nnen) geh&#246;rt auch das zum Gesch&#228;ft. Ebenso geh&#246;rt zum Gesch&#228;ft, dass einem immer Mal die Landesregierung oder ein Ministerium dazwischen gr&#228;tscht.<br />
Auch das nervte manchmal, hat aber h&#228;ufig spannende Herausforderungen beschert.</p>
<p>Zu Beginn meiner politischen T&#228;tigkeit habe ich mir versprochen, das die (ehrenamtliche) Politik nicht mein Privatleben dominieren darf.<br />
Das hab ich h&#228;ufig, aber nicht immer hinbekommen. Jetzt haben sich spannende M&#246;glichkeiten in Hamburg ergeben. Meine Freundin kommt beruflich nach Hamburg, ich arbeite (sehr viel) dort. </p>
<p>Und irgendwie bin ich auch des Pendelns ein wenig &#252;berdr&#252;ssig. Hinzu kommt: Ich bin kein Student mehr. Der Job l&#228;sst mir gerade weniger Zeit f&#252;r die Politik, als ich br&#228;uchte um mich meinen eigenen Anspr&#252;chen entsprechend in die Themen einzuarbeiten.</p>
<p>Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Insbesondere gegen&#252;ber denjenigen W&#228;hlern, die mir f&#252;r f&#252;nf Jahre Ihr Vertrauen ausgesprochen haben.</p>
<p>Langer Rede kurzer Sinn. Ich muss mein Mandat niederlegen und das habe ich auch schon vor ein paar Wochen der Kreispr&#228;sidentin mitgeteilt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Kreispr&#228;sidenting Zeuke,</p>
<p>seit dem 02.03.2003 bin ich Mitglied des Stormarner Kreistages und habe mit allen Kollegen sehr gerne ehrenamtlich f&#252;r die Stormarner B&#252;rgerinnen und B&#252;rger gearbeitet.<br />
Private und berufliche Gr&#252;nde f&#252;hren mich nun aus dem Kreis Stormarn weg.<br />
Ich bedaure sehr Ihnen mitteilen zu m&#252;ssen, dass ich deshalb mein Mandat ab dem 01.03.2010 nicht weiter wahrnehmen kann.<br />
In den vergangenen Jahren hat der Kreistag f&#252;r den Kreis Stormarn und seine B&#252;rger viel Gutes geleistet und ich w&#252;nsche Ihnen und allen unseren Kollegen weiterhin die n&#246;tige Kraft und viel Freude an der Kommunalpolitik.<br />
Ich wei&#223;, dass auch in Zukunft der Kreistag weiterhin wichtige Entscheidungen mit dem n&#246;tigen Augenma&#223; f&#228;llen, kollegial zusammenarbeiten und das notwendige R&#252;ckrat bei unpopul&#228;ren Entscheidungen beweisen wird.<br />
Ich danke auch der Verwaltung f&#252;r die stets hervorragende Zusammenarbeit.</p>
<p>Mit den besten Gr&#252;&#223;en und W&#252;nschen<br />
Johan H&#252;lsen
</p></blockquote>
<p>Die Verabschiedung von der Fraktion und im Schule-, Kultur- und Sportausschuss lief anders ab, als ich es erwartet habe:<br />
Fast alle Kollegen haben ihr Bedauern, aber auch Verst&#228;ndnis f&#252;r diesen Schritt ausgedr&#252;ckt. Andere haben irritiert und mit Unverst&#228;ndnis reagiert und einige wenige sind wirklich ein bisschen sauer auf mich geworden.</p>
<p>Ich dachte eigentlich, dass ich mich in den letzten Jahren mit gen&#252;gend Kollegen angelegt h&#228;tte, dass sie in die H&#228;nde klatschen, wenn sie mich los sind. Das ist aber nicht der Fall, das bedeutet, dass ich entweder nicht genug opponiert habe, oder, dass das selbst denjenigen, die man ab und an attackiert imponiert hat.</p>
<p>Ich werde dar&#252;ber in den n&#228;chsten Wochen noch ein wenig nachdenken.<br />
Allerdings scheint es zu stimmen:</p>
<blockquote><p>Everybody loves you when you&#8217;re dead</p></blockquote>
<p>Man sollte sich aber nicht zu fr&#252;h freuen. Wahrscheinlich komme ich irgendwann wieder…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>R&#252;cktritt J&#246;rn Schade</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 08:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[J&#246;rn Schade, Fraktionsvorsitzender der Ahrensburger CDU-Fraktion, ist zum Jahreswechsel zur&#252;ckgetreten. Ich finde das politisch sehr schade, aber menschlich sehr verst&#228;ndlich. J&#246;rn Schade hat zur B&#252;rgermeisterwahl 2009 in Ahrensburg kandidiert und ich habe ihn aktiv unterst&#252;tzt. Ich halte ihn f&#252;r einen der besten Ahrensburger Kommunalpolitiker. Sicher: Jeder Mensch hat Schw&#228;chen, aber J&#246;rn hatte einige St&#228;rken, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>J&#246;rn Schade, Fraktionsvorsitzender der Ahrensburger CDU-Fraktion, ist zum Jahreswechsel zur&#252;ckgetreten.<br />
Ich finde das politisch sehr schade, aber menschlich sehr verst&#228;ndlich.</p>
<p>J&#246;rn Schade hat zur B&#252;rgermeisterwahl 2009 in Ahrensburg kandidiert und ich habe ihn aktiv unterst&#252;tzt. Ich halte ihn f&#252;r einen der besten Ahrensburger Kommunalpolitiker. Sicher: Jeder Mensch hat Schw&#228;chen, aber J&#246;rn hatte einige St&#228;rken, die ich so bei nur wenigen anderen der Ahrensburger Politik sehe. Er arbeitet sich sehr tief in die Themen ein, stellt kritische Fragen, ist aber jederzeit zu einem offenen Dialog bereit, h&#246;rt sich andere Argumente unvoreingenommen an und ist bereit Kompromisse zu suchen und zu finden. Wo andere mit dem Kopf durch die Wand wollen bewahrt er eine k&#252;hles Haupt und versucht unterschiedliche Positionen zusammen zu f&#252;hren.</p>
<p>Diese Argumente f&#252;r J&#246;rn Schade haben leider bei der B&#252;rgermeisterwahl nicht gereicht, oder konnten nicht gut genug kommuniziert werden. Leider hat er die Wahl verloren.<br />
Einige meinen, der Verlust der Wahl w&#228;re in weiten Teilen Mitgliedern der CDU-Fraktion anzulasten, die aktiv gegen J&#246;rn Schade gearbeitet h&#228;tten. Ich will das so nicht unterschreiben und habe davon nichts mitbekommen. Fakt ist aber und das ist ein offenes Geheimnis, dass in der CDU Ahrensburg die Reihen nicht so geschlossen sind, wie sie eigentlich sein k&#246;nnten (Der Austritt einiger Fraktionsmitlieder in den letzten Jahren belegt das leider viel zu deutlich). In der Fraktion gibt es zwei Lager, die sich &#252;ber lange Jahre entwickelt haben und sich in einigen inhaltlichen Positionen unterscheiden, aber auch pers&#246;nlich nicht immer auf einer Wellenl&#228;nge surfen.<br />
J&#246;rn Schade ist einigen Mitgliedern der Fraktion als Vorsitzender ein Dorn im Auge gewesen. Hauptvorwurf war F&#252;hrungsschw&#228;che. Mit diesem Vorwurf wurde nach der B&#252;rgermeisterwahl ein Abwahlverfahren gegen ihn in Gang gesetzt, das gescheitert ist. Dennoch kann ich J&#246;rn Schade verstehen, dass er jetzt den Bettel hinwirft. Eine Zusammenarbeit auf Basis von Vertrauen und gegenseitiger Wertsch&#228;tzung f&#228;llt schwer, wenn einem diejenigen, die nicht bereit sind, sich der F&#252;hrung des Fraktionsvorsitzenden (der demokratisch gew&#228;hlt wurde!) zu unterwerfen und so eine noch st&#228;rkere Dialogorientierung des Vorsitzenden erzwingen, sich hinterher hinstellen und F&#252;hrungsschw&#228;che vorwerfen.<br />
Nein: J&#246;rn Schade stand trotz vieler Unterst&#252;tzer als Fraktionsvorsitzender auf verlorenem Posten. Dass er den Weg frei macht und sein Amt als Fraktionsvorsitzender abgibt ist sehr achtenswert. Dass er gleichzeitig auf sein Mandat als Stadtverordneter verzichtet ist ein noch deutlicherer Schnitt: Er zeigt, wie viel Frust sich &#252;ber lange Zeit hier angestaut hat und dass er den Weg f&#252;r einen wirklichen Neuanfang frei machen will.</p>
<p>Ich hoffe, dass die Ahrensburger CDU-Fraktion diese Chance nutzt und es wirklich schafft, sich zusammen zu raufen. Der n&#228;chste Vorsitzende der Fraktion hat hier keine einfache Position um die notwendigen Schritte erfolgreich zu moderieren ist die Unterst&#252;tzung aller Fraktionsmitglieder n&#246;tig.</p>
<p>In der Presse wird Landtagsabgeordneter Tobias Koch als Nachfolger hoch gehandelt. Er ist auch aus meiner Sicht der einzige, dem ich die Aufgabe zutraue. Andere haben zu wenig Erfahrung, oder sind fest einem von zwei Lagern in der Fraktion zuzurechnen. Damit w&#252;rde die andere H&#228;lfte der Fraktion schon automatisch gegen diese Person stehen.</p>
<p>Ich w&#252;nsche der Fraktion von Herzen, dass sie die Probleme im Interesse der B&#252;rger und im Interesse der Qualit&#228;t der eigenen Arbeit schnell l&#246;sen kann. Denn qualitativ gute Arbeit l&#228;sst sich nur leisten, wenn man motiviert bei der Sache ist und Spa&#223; an der Arbeit in Fraktion, Aussch&#252;ssen und Stadtverordnetenversammlung hat. Und mal ehrlich: Spa&#223; macht diese Arbeit nur, wenn alle an einem Strang ziehen.</p>
<p>Dank an J&#246;rn f&#252;r seine langj&#228;hrige und gute Arbeit. Schade, dass er so gehen musste.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paid-Content Abendblatt.de</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 08:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hamburger Abendblatt hat seine Online-Angebot http://www.abendblatt.de im Dezember in vielen Bereichen auf Paid-Content umgestellt. Insbesondere die Regionalberichterstattung ist jetzt nur noch fÃ¼r Abonnenten im Volltext einsehbar. 7,95â‚¬ kostet ein reines Monats-Abonnement. Ich habe in diesem Blog bisher viele Artikel aus dem Online-Angebot verlinkt und diskutiert. SchlieÃŸlich ist die Stormarner Beilage zum Hamburger Abendblatt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hamburger Abendblatt hat seine Online-Angebot http://www.abendblatt.de im Dezember in vielen Bereichen auf Paid-Content umgestellt. Insbesondere die Regionalberichterstattung ist jetzt nur noch fÃ¼r Abonnenten im Volltext einsehbar. 7,95â‚¬ kostet ein reines Monats-Abonnement.</p>
<p>Ich habe in diesem Blog bisher viele Artikel aus dem Online-Angebot verlinkt und diskutiert. SchlieÃŸlich ist die Stormarner Beilage zum Hamburger Abendblatt die wichtigste Regionalzeitung in Ahrensburg.<br />
Nach der Umstellung auf Paid-Content werde ich das nichtmehr tun. Was bringt es dem Leser dieses Blogs, wenn ich Artikel verlinke, die fÃ¼r den Nutzer nicht ohne Weiteres einsehbar sind?</p>
<p>Da Abendblatt.de First-Click-Free von Google nutzt ist es weiterhin mÃ¶glich alle Artikel auch kostenlos zu nutzen, wenn man den Artikel bei Google sucht und Ã¼ber den Google-Link auf das Abendblatt-Angebot kommt. Viele Kommentatoren in der umfangreich gefÃ¼hrten Online-Debatte haben den Sinn dieser MaÃŸnahme nicht verstanden. SchlieÃŸlich handelt es sich dabei nicht um einen technischen Fehler, sondern Ã¼ber eine Ãœbereinkunft mit Google. Das Abendblatt bietet Google alle Texte im Volltext an, damit Google diese crawlen, indexieren und den Nutzern anbieten kann. Im Gegenzug verpflichtet sich das Abendblatt allen Nutzern, die Ã¼ber Google kommen diesen Inhalt anzuzeigen. Wer allerdings dann weiter Ã¼ber die Seite des Abendblatts surfen will, der soll dann zahlen. Eine Vereinbarung, die sich fÃ¼r beide Seiten auszahlt. SchlieÃŸlich muss das Abendblatt nicht auf den wichtigen Benutzerstrom von Google auf die eigenen Seiten verzichten. DafÃ¼r baut Google sein Informationsmonopol aus. Andere Suchmaschinen haben nicht die MÃ¶glichkeit auf die Bezahlinhalte ohne weiteres zuzugreifen.</p>
<p>An sich wÃ¼rde ich auch trotz der Bezahlinhalte weiter auf die Seite des Abendblatts verlinken. SchlieÃŸlich hat Leistung (und dazu gehÃ¶rt auch gute Lokalberichterstattung, die das Abendblatt Ã¼ber weite Teile bietet). Aber: Ich habe keine Lust die Nutzer meiner Seite zu einem Monatsabo fÃ¼r 7,95â‚¬ zu verpflichten, nur um einen Artikel zu lesen, den ich hier diskutiere. Malte hat in seinem Artikel <a href="http://blog.stecki.de/archives/188-Abendblatt-nun-unangefochten-Vorreiter-beim-Wettsterben.html">Abendblatt nun unangefochten Vorreiter beim Wettsterben</a> ganz richtig geschrieben:</p>
<blockquote><p>Aber man sollte sehr genau Ã¼berlegen, ob dann ein genereller Paywall die LÃ¶sung ist. Dies wird nur funktionieren, wenn die Information gleichzeitig so exklusiv, gut, wichtig und dringend sind, dass eine groÃŸe Zahl von Nutzern keinen ertrÃ¤glicheren Weg findet, an selbige zu kommen (oder selbige sie finden zu lassen). Und es wird nur funktionieren, wenn ein Bezahlmodell vernÃ¼nftig ist. Wenn ich bei der FAZ z. B. fÃ¼r einen einzigen Artikel fast so viel wie fÃ¼r eine ganze gedruckte Ausgabe zahlen muÃŸ [â€¦], dann werde ich dies also nicht tun. Wenn ich mich sofort durch ein Monatsabo geknebelt fÃ¼hle, um nur gelegentlich mal einen Artikel zu sichten, so werde ich auch das in der Regel nicht nutzen.</p></blockquote>
<p>Ein zweiter Punkt geht mir auÃŸerdem ganz wahnsinnig gegen den Strich: Das Abendblatt lÃ¤sst sich nicht nur die eigenen Artikel (unabhÃ¤ngig von ihrer journalistischen QualitÃ¤t oder LÃ¤nge) bezahlen, sondern ohne Abo kann man auch nicht auf die Leserbriefe zugreifen. Leserbriefe sind in der Regel keine hochwertigen journalistisch aufbereiteten Artikel, sondern User-Generated Content. BÃ¼rger nutzen das Abendblatt-Forum, um ihre Meinung kund zu tun und sich an der Ã¶ffentlichen Debatte zu beteiligen. Diese Artikel werden vom Abendblatt nicht angefordert oder bezahlt. FÃ¼r diese Artikel dann Geld zu verlangen finde ich gelinde gesagt ein wenig frech.</p>
<p>Schade also. Gerne wÃ¼rde ich weiter auf gute Artikel aus dem Abendblatt verlinken. Aber so wird es einem geradezu unmÃ¶glich gemacht.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Aktion &#196;mterr&#252;ckgabe beendet</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2009/12/14/aktion-amterruckgabe-beendet/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ahrensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Großhansdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Union]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war Jahreshauptversammlung der JU (Junge Union) Ahrensburg. &#8220;Meiner&#8221; JU. Ich habe mich auf diese Sitzung gefreut. Schlie&#223;lich habe ich schon vor einem Jahr erkl&#228;rt nicht wieder zu kandidieren und Platz f&#252;r einen j&#252;ngeren zu machen, der sich ein wenig austoben m&#246;chte und Lust hat spannende neue Erfahrungen zu machen. Es ist nicht das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war Jahreshauptversammlung der JU (Junge Union) Ahrensburg. &#8220;Meiner&#8221; JU.<br />
Ich habe mich auf diese Sitzung gefreut. Schlie&#223;lich habe ich schon vor einem Jahr erkl&#228;rt nicht wieder zu kandidieren und Platz f&#252;r einen j&#252;ngeren zu machen, der sich ein wenig austoben m&#246;chte und Lust hat spannende neue Erfahrungen zu machen.<br />
Es ist nicht das erste Mal, dass ich dieses Amt zur&#252;ckgebe (insgesamt das dritte Mal, wenn ich mich nicht verz&#228;hlt habe), aber dieses Mal wird es niemandem gelingen mich zu &#252;berreden es noch einmal zu machen. Es w&#228;re auch nicht sinnvoll.<br />
Ich habe in meinen Amtszeiten viele tolle Aktionen mit tollen Leuten umsetzen k&#246;nnen, merke aber in letzter Zeit, dass die Luft raus ist.<br />
Ich finde nichtmehr die richtige Sprache, um die Leute hei&#223; auf Politik zu machen, die Themen der Mitglieder sind mir teilweise etwas fremd (offensichtlich so ein Altersding) und was am schlimmsten ist:<br />
Ich hab mich neulich dabei ertappt, wie ich auf einen Vorschlag mit einem historischen Beweis reagiert habe.<br />
Ein kurzer Exkurs zu historischen Beweisen:</p>
<ul>
<li>Das haben wir schon immer so gemacht</li>
<li>Das hat noch nie geklappt</li>
</ul>
<p>Historische Beweise sind die Perfektion aller Ideen- und Elankiller (siehe hierzu das gro&#223;artige <a href="http://karrierebibel.de/ideen-killer-bingo-%E2%80%93-das-funktioniert-sowieso-nicht/">Ideenkiller-Bingo</a>).</p>
<p>H&#246;chste Zeit also einem neuen Vorstand Platz zu machen. Und es ist ein toller neuer Vorstand geworden. Mein Nachfolger im Amt hei&#223;t Jakob Pape und ist 16 Jahre alt (immerhin 10 Jahre j&#252;nger als ich. Das klingt ganz sch&#246;n fies. <img src='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Er wird Vorsitzender einer fusionierten JU Ahrensburg/Gro&#223;hansdorf. Irgendwann vor 15/20 Jahren hat sich die JU Gro&#223;hansdorf als eine Abspaltung der JU Ahrensburg gegr&#252;ndet. Damals war das bei der Gr&#246;&#223;e der Verb&#228;nde eine sinnvolle Sache. Inzwischen sind aber die Zahlen der Mitglieder und Aktiven in beiden Verb&#228;nden gesunken (&#8220;Politikverdrossenheit&#8221;, &#8220;Desinteresse&#8221;, &#8220;Geburtenr&#252;ckgang&#8221;, &#8220;langfristige Bindungsangst&#8221;, &#8220;Johan v. H&#252;lsen&#8221; <- um nur einige Gr&#252;nde zu nennen <img src='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). So macht es Sinn die Verb&#228;nde wieder zusammen zu f&#252;hren. Das und der Aufbau eines neuen Veranstaltungsprogramms wird die Aufgabe f&#252;r den neuen Vorstand, der immer meine Unterst&#252;tzung bekommen wird, wenn er sie braucht.</p>
<p>Der Vorstand hat ein Durchschnittsalter von 19 Jahren (insbesondere durch einen Ausrei&#223;er <img src='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ). Mitglieder des Vorstands sind:</p>
<ul>
<li>Vorsitz: Jakob Pape (Twitter: <a href="http://twitter.com/jakobpape">@jakobpape</a>)</li>
<li>Stellvertreter: Bj&#246;rn Nagel (ehemals Vorsitzender der JU Gro&#223;hansdorf), Torben Hellweg</li>
<li>Kassenwart: Sebastian Weinert</li>
<li>Beisitzer: Julien Willers, Torben Ole Hellweg, Christoph Schmitt, Jakob Kauffeldt</li>
</ul>
<p>Und: Ich bin dieses Mal um das Amt eines Kassenpr&#252;fers herumgekommen. <img src='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die letzten Jahre in unterschiedlichsten Funktionen in der JU Ahrensburg haben mir enorm viel Spa&#223; gemacht. Die Mitglieder sind immer wieder spannend, haben tolle Ideen und sind immer eine pers&#246;nliche Bereicherung f&#252;r mich gewesen. Nun ist es aber Zeit endg&#252;ltig auf den Status einen einfachen Mitgliedes zu degradieren und die &#8220;neuen&#8221; in ihrem Elan zu unterst&#252;tzen, wo immer es geht. Ich freu mich auf diese Aufgabe und bin gespannt, wie sich die JU Ahrensburg / Gro&#223;hansdorf im n&#228;chsten Jahr entwickeln wird. Die Ausgangslage mit vielen motivierten Leuten ist klasse, jetzt muss Motivation in Aktion umgesetzt werden, aber das wird Jakob schon schaffen, das hat er bisher stets bewiesen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stormarner Weihnachtskreistag</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2009/12/12/stormarner-weihnachtskreistag/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 12:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistag]]></category>
		<category><![CDATA[Stormarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war die Weihnachtssitzung des Stormarner Kreistags. Und: Es war die tollste Kreistagssitzung, an der ich bisher teilnehmen durfte. Inhaltlich wurden vier Dinge beschlossen: Landrat Klaus Pl&#246;ger bleibt weitere sechs Jahre Landrat. Nach der Abschaffung der Direktwahl durch die letzte Landesregierung obliegt die Wahl des Landrats wieder dem Kreistag (wo sie meiner Meinung nach auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war die Weihnachtssitzung des Stormarner Kreistags. Und: Es war die tollste Kreistagssitzung, an der ich bisher teilnehmen durfte.<br />
Inhaltlich wurden vier Dinge beschlossen:</p>
<ol>
<li>Landrat Klaus Pl&#246;ger bleibt weitere sechs Jahre Landrat. Nach der Abschaffung der Direktwahl durch die letzte Landesregierung obliegt die Wahl des Landrats wieder dem Kreistag (wo sie meiner Meinung nach auch hingeh&#246;rt, wie ich hier im Blog schon mehrfach ausgef&#252;hrt habe…). Der Stormarner Kreistag hat Klaus Pl&#246;ger gestern in geheimer Wahl wiedergew&#228;hlt. Mit nur sieben Gegenstimmen (Ich hatte mit f&#252;nf Gegenstimmen und ein paar Enthaltungen mehr gerechnet…) hat er ein hervorragendes Ergebnis erhalten. Herr Pl&#246;ger wurde anschlie&#223;end direkt ernannt und vereidigt. Wenn man schonmal dabei ist, dann kann man das auch gleich mitmachen, auch wenn er eigentlich noch bis April (meine ich) im Amt w&#228;re.</li>
<li>M&#252;llgeb&#252;hren f&#252;r Stormarner B&#252;rger sinken im Schnitt um 4%.</li>
<li>Marketing in der Metropolregion und Zusammenarbeit wird weiter verst&#228;rkt (Auch wenn Herr Germer von den Gr&#252;nen offensichtlich vergessen hat, dass die Gr&#252;nen in Hamburg mitregieren und einige Warnungen ausgesprochen hat, dass Hamburg seine ganze Industrie nach Stormarn auslagern w&#252;rde. Kein Kommentar hierzu von meiner Seite, schlie&#223;lich hat Herr Germer am Ende ja auch mitgestimmt)</li>
<li>Klimaschutzprogramm: Der Kreis hat sein Klimaschutzprogramm fortgeschrieben. Insbesondere die CDU hat hier viele &#196;nderungen eingebracht. Das Programm in der beschlossenen Fassung steckt einen Rahmen f&#252;r die n&#228;chsten Jahre ab, in dem der Kreis seine Geb&#228;ude energetisch sanieren / optimieren, &#214;PNV optimieren und einen Handlungsrahmen f&#252;r die Kommunen ausarbeiten m&#246;chte. Das Programm ist gut, die einzelnen Schritte zur Umsetzung &#252;berschau- und damit realisierbar.</li>
<li>Der Haushalt 2010 wurde beschlossen. Es steht f&#252;r 2010 eine &#8220;schwarze Null&#8221;. bei ungef&#228;hr 200.000.000€ Haushaltsvolumen werden am Ende des Jahres noch etwa 500€ &#252;brig bleiben. Es ist ein guter Haushalt, der zurecht mit nur einer Gegenstimme angenommen wurde und von allen Fraktionen getragen wird. Es werden Schulden abgebaut und in Einzelf&#228;llen konnte das Leistungsangebot des Kreises ausgebaut werden. Alle Fraktionen haben zugestimmt und alle Fraktionen haben Projekte nicht realisieren, oder verhindern k&#246;nnen, die ihnen wichtig waren. Insgesamt k&#246;nnen aber alle zufrieden sein. Nicht zuletzt die B&#252;rger und die Kommunen im Kreis, mit deren Geld der Kreis verantwortlich, sparsam und m&#246;glichst effizient umgeht.</li>
</ol>
<p>Neben diesen Beschl&#252;ssen wurden verschiedene Diskussionen zu einzelnen Themen und Resolutionen besprochen und diskutiert.</p>
<ul>
<li>Die Frage der Gew&#228;sserpflegeverb&#228;nde und eventueller Zwangsmitgliedschaften der B&#252;rger in den Verb&#228;nden. Hier hat der Landrat mit der Unterst&#252;tzung durch alle Fraktionen dargelegt, dass einzelne Diskutanten hier den zumutbaren Sektor verlassen haben, das Problem aber angepackt werden m&#252;sse, f&#252;r viele Dinge der Kreis aber keine Verantwortung tr&#228;gt. F&#252;r den 21.12. ist eine Diskussionsrunde in Bargteheide zum Thema geplant. Wir hoffen bis dahin auf weitere Informationen aus Kiel. Denn dort muss das Thema angepackt werden, um zu einer wirklich unb&#252;rokratischen L&#246;sung zu kommen. Die Resolution / Beschlussvorlage der FDP zu diesem Thema wurde abgelehnt. Schlie&#223;lich waren nicht nur die Formulierungen unseri&#246;s und klangen eher nach FDP-Parteitag, als nah Kreistag Stormarn. Au&#223;erdem implizierte eine Antragsformulierung, dass der Landrat sich nicht rechtskonform verhalten habe.</li>
<li>Wachstumsbeschleunigungsgesetz: Hierzu gab es eine Resolution des Landkreistags, die bitte die Kreistage beschliessen m&#246;gen. Die CDU-Fraktion hat hier die Dringlichkeit abgelehnt. Zu recht, wie ich finde. Und auch inhaltlich war die Resolution Mist. Man braucht den Ministerpr&#228;sidenten nicht daran zu erinnern, dass es seine Aufgabe ist das Wohl der B&#252;rger und Kommunen im Blick zu haben.</li>
<li>Die Linke wollte noch eine Resolution zu Unterbringungskosten zu Hartz4 / SGBII beschlossen haben, die aber schon vom Spitzenverband der Kreise, dem Landkreistag beschlossen wurde. Hier zu doppeln ist nicht sinnvoll.</li>
</ul>
<p>Inhaltlich war der Kreistag gut gef&#252;llt. Die Stimmung im Saal konnte man bei aller Diskussion als herzlich und gel&#246;st beschreiben. Die Reden fanden im Wesentlichen auf einem vergleichsweise hohen Niveau statt (Von 2 Reden seitens der Gr&#252;nen und einigen verwirrten Statements der Linken mal abgesehen). Insbesondere Herr Rahmann (Gr&#252;ne) und mein Fraktionschef Joachim Wagner (CDU) konnten &#252;berzeugend und unterhaltsam ihre Punkte darlegen. </p>
<p>Wermutstropfen auf einer tollen Sitzung: Bei der &#246;ffentlichen Ausz&#228;hlung der Stimmen standen Presse und Landrat direkt daneben. Ich h&#228;tte mir gew&#252;nscht sich hier etwas zur&#252;ck zu nehmen. Die LN haben dann das Ergebnis der Wahl offensichtlich noch vor der Bekanntgabe im Saal, beziehungsweise parallel getwittert. Etwas unsch&#246;n. Selbst bei einem &#246;ffentlichen Ausz&#228;hlvorgang sollte man mit der Verbreitung des Ergebnisses warten, bis es im Saal f&#252;r alle verk&#252;ndet ist. So geh&#246;rt es sich meiner Meinung nach.</p>
<p>Insgesamt wie gesagt eine tolle Sitzung mit guten Ergebnissen und guter Stimmung. Hier ein paar der Twitternachrichten, die ich w&#228;hrend der Sitzung geschrieben habe, f&#252;r einen weiteren guten Eindruck:</p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6568736039"><br />
<blockquote> Kleiner Verstoss gegen die Sitten des Kreistags: Jeans und fehlende Krawatte. Bin damit aber nicht ganz allein… #Kreistag #stornarn  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6568983460"><br />
<blockquote> Hoher Besuch: Landesminister Wiegard hat gerade im Publikum Platz genommen. Wohl das Interesse am Thema Gew&#228;sserpflegeverband. B&#252;rgernah.  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6569136280"><br />
<blockquote> Die Gr&#252;nen begr&#252;nden in der Dringlichkeitsberatung einen Antrag nur inhaltlich, aber nicht die Dringlichkeit. #fail #Kreistag #Stormarn  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6570385088"><br />
<blockquote> FDP kriegt f&#252;r Resolution zum Gew&#228;sserpflegeverband auf die Nase,weil sie unterstellt der Landrat h&#228;tte nicht rechtstreu gehandelt.#Kreistag  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6570494533"><br />
<blockquote> Wagner: B&#252;rokratiewahnsinn hat in einer Vorlage des KTs nichts zu suchen. Aber jeder nutzt den Wortschatz, der ihm zur Verf&#252;gung steht…  </p></blockquote>
<p></a> &#8211; Das mit dem Wortschatz ist &#252;brigens ein (leicht gek&#252;rztes) Zitat aus der Rede von Joachim Wagner zum Thema. Und er hatte recht damit.</p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6571145912"><br />
<blockquote> Wahl zum Landrat wird geheim stattfinden. Werde wohl wieder zum Schluss aufgerufen, weil man das Alphabet nicht beherrscht…</p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6571597948"><br />
<blockquote>Von mindestens einem Abgeordneten das Abstimmungsverhalten…#Landratswahl</p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6571888115"><br />
<blockquote> Wahlergebnis: ja:52 nein:7 Enthaltung:2 Damit bleibt Klaus Pl&#246;ger weier Landrat. #Kreistag #Stormarn  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6572081091"><br />
<blockquote> Inzwischen ist Klaus Pl&#246;ger ernannt und vereidigt worden… Herzlichen Gl&#252;ckwunsch!  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6572585389"></p>
<blockquote><p> Das hat Stil: Pl&#246;ger: Vielen Dank auch an meine Verwaltung, die daf&#252;r sorgt, dass Politik meine Arbeit gut finden kann… #Kreistag #Stormarn  </p></blockquote>
<p></a> &#8211; Zuvor war Klaus Pl&#246;ger nicht nur mit einem guten Ergebnis gew&#228;hlt, sondern auch f&#252;r seine Arbeit allerseits gelobt worden. Manchmal sei seine Art etwas ruppig, aber er sei bereit sich immer &#8211; wo notwendig auch mit harten Argumenten und jeder Menge Nachdruck &#8211; f&#252;r Stormarner Interesse einzugsetzen. Jemand meinte mit ihm k&#246;nne man zumindest in L&#252;beck keine Charme-offensive gewinnen. Diesen Eindruck teile ich nicht, aber ich mag ja auch seinen Humor und seine manchmal etwas direkte aber niemals aufgesetzte Art.</p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6573608448"><br />
<blockquote> Gr&#252;ne haben offensichtlich ein enormes Talent lang und davon in weiten Teilen auch am Thema vorbei zu reden… Nervig. #Stormarn #Kreistag  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6573733617"><br />
<blockquote> Das dauernde stellen sinnloser Resolutionen nervt &#252;brigens auch. Dieses Jahr schon mehr als in den letzten 2 Wahlperioden.#Kreistag#Stormarn  </p></blockquote>
<p></a> &#8211; Die nerven wirklich. Resolutionen bewirken nichts und sind gerade deshalb immer mal schnell geschrieben. Au&#223;erdem eignen sie sich toll um Themen, die den Kreis nicht direkt betreffen auch mal im Kreistag zu f&#252;hren. Sowas nerviges. Wenn die Leute Bundes- oder Landtagsreden schwingen wollen, dann sollen sie sich in die richtigen Parlamente w&#228;hlen lassen.</p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6574353725"><br />
<blockquote> Debatte zum Klimaschutzprogramm wachsen sich aufgrund von Halbwissen &#038; Falschdarstellungen seitens der Linken zu Verkehrsfachdebatte aus…</p></blockquote>
<p></a> &#8211; Die Linke hatte unter anderem behauptet, dass der Kreis Buslinien gestrichen h&#228;tte und es im Norden keine Anruf-Sammel-Taxen g&#228;be. Das ist schon recht weit von der Realit&#228;t entfernt.</p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6574669875"><br />
<blockquote> Wenn man Herrn Germer (Gr&#252;ne) glaubt muss die Landesregierung Hamburg ein ziemlich fieser Haufen sein, was Umwelt &#038; Wirtschaft angeht…  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6574919703"><br />
<blockquote> Haben gerade die Geb&#252;hren f&#252;r Abfallentsorgung f&#252;r den B&#252;rger um 4% gesenkt. so macht Politik Spa&#223;. #Kreistag #Stormarn  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6576303317"><br />
<blockquote> Haushalt 2010 mit Schuldentilgung und 500€ &#220;berschuss bei einem Volumen von 200Mio.€ Bei einer Gegenstimme beschlossen.#Kreistag #Stormarn  </p></blockquote>
<p></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/Johanstormarn/status/6576349680"><br />
<blockquote> Eine sehr produktive und unterhaltsame Sitzung ist damit beendet. Jetzt Weihnachtsbuffet der Kreispr&#228;sidentin. Lecker. #Kreistag #Stormarn  </p></blockquote>
<p></a></p>
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