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	<title>Johan v. HÃ¼lsen &#187; Politik</title>
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	<description>Und alle nur so *yeah*</description>
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		<title>Mies, mieser, ganz schlecht: Die Session auf dem Barcamp</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 09:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[[Wie unten deutlich wird, die Session war klasse, das Thema waren aber miese Seiten] Auf dem Barcamp Kiel hab ich eine Session unter dem Titel â€žautomatisierte QualitÃ¤tsanalyse fÃ¼r Websitesâ€œ gehalten. Irgendwie mÃ¼ssen mir bei der Sessionplanung die Worte â€žmiesâ€œ, â€žCDUâ€œ und â€žInternetâ€œ rausgerutscht sein, so dass wirklich einige gekommen sind. In welcher Reihenfolge ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Wie unten deutlich wird, die Session war klasse, das Thema waren aber miese Seiten]</p>
<p>Auf dem <a href="http://www.barcampkiel.de">Barcamp Kiel</a> hab ich eine Session unter dem Titel â€žautomatisierte QualitÃ¤tsanalyse fÃ¼r Websitesâ€œ gehalten.<br />
Irgendwie mÃ¼ssen mir bei der Sessionplanung die Worte â€žmiesâ€œ, â€žCDUâ€œ und â€žInternetâ€œ rausgerutscht sein, so dass wirklich einige gekommen sind. In welcher Reihenfolge ich die Begriffe verwendet hab, weiÃŸ ich nicht mehr. <img src='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Artikelvorstellung und technische VerbesserungsvorschlÃ¤ge</h2>
<p>Ich hab kurz meinen Artikel zur <a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2011/08/10/mies-mieser-richtig-schlecht-cdu-seiten/" title="QualitÃ¤t von CDU-Seiten">QualitÃ¤t von CDU Internetseiten</a> und meine Quick&#038;Dirty-Analyse vorgestellt. Es gab ein paar schÃ¶ne Hinweise auf Quellen fÃ¼r weitere Usability-Tests, die man sich mal ansehen sollte. Die <a href="http://www.biene-award.de/pruefschritte/">Biene-Award PrÃ¼fschritte</a> wurden noch mal angeregt und â€ž<a href="http://www.cast.org/learningtools/Bobby/index.html">Bobby</a>â€œ (klingt jetzt nicht so, als ob das fÃ¼r mich in Frage kommtâ€¦) fÃ¼r automatisierte Accessibility-Tests vorgeschlagen. AuÃŸerdem sollte ich noch mal auf <a href="http://www.seitwert.de/">Seitwert</a> schauen (Die hatte ich eigentlich als zu viel Schlussfolgerung und zu wenig Ursache abgespeichert.). Insgesamt kamen alle Anwesenden zu dem Schluss, dass so eine automatisierte Analyse nur der Ausgangspunkt fÃ¼r eine hÃ¤ndische Analyse sein kann. Denn Kernfragen von Usability, etc. lassen sich nur mit dem Kopf und nicht mit nem Tool beantworten. SchlieÃŸlich kann an der ein oder anderen Stelle in einem bestimmten Umfeld ein Wert, den man fÃ¼r schlecht halten wÃ¼rde plÃ¶tzlich Sinn machen.</p>
<p>Insgesamt spannender, etwas abstrakter Input. Ich werde da noch mal sortieren. Wichtig fand ich auch den Hinweis, dass bei der Analyse teilweise zu sehr zwischen Dingen gemixt wird, die der Nutzer gar nicht sehen kann und Dingen, die der Nutzer direkt mitbekommt (Ladezeit vs. Ãœberschriftenlogik).</p>
<h2>Ursachen fÃ¼r miese Websites</h2>
<p>Die Diskussion entwickelte sich dann sehr schnell weiter und wurde so eifrig gefÃ¼hrt, dass es ein wenig Gewalt brauchte die Session zu beenden. Ein gutes Zeichen.<br />
Haupt-Thema war allerdings nicht die Weiterentwicklung der Untersuchung, sondern die Ursachenforschung. Am Ende war man sich glaube ich in folgenden Punkten ziemlich einig:</p>
<ul>
<li>Das Problem ist bei allen Parteien das Gleiche</li>
<li>Das Problem ist in kleinen Unternehmen das Gleiche</li>
<li>Ursache fÃ¼r die â€žAbgrÃ¼nde des Internetsâ€œ sind:
<ul>
<li>Agenturen mit Kostendruck, fehlendem Problembewusstsein und ohne normierten QualitÃ¤tsstandard</li>
<li>Auftaggeber (Parteien, Organisationen, Unternehmen) ohne den blassesten Schimmer von der Materie / die Zeit zu kontrollieren und ohne Problembewusstsein wissen nicht, wie ein Ergebnis einer Agentur zu beurteilen ist</li>
</ul>
</li>
<li>Fehlende normierte Lastenhefte (gibt es sowas wirklich nicht?)</li>
<li>Das Marktpotenzial fÃ¼r eine Agentur mit dem Schwerpunkt â€žEndabnahme von Internetseitenâ€œ ist nicht zu unterschÃ¤tzen</li>
<li>Bei entsprechend plastischer Darstellung ist W3C-KonformitÃ¤t, etc. durchaus ein tolles Marketing-Instrument fÃ¼r Agenturen und hilft auch das Problembewusstsein beim Kunden zu schaffen, was an vielen Stellen enorm hilfreich wirdâ€¦</li>
</ul>
<p>Ich fand die Diskussion super. Es braucht mehr Standards in der Webentwicklung, die fÃ¼r Laien transparent sind und es braucht mehr Problembewusstsein fÃ¼r Auftraggeber.</p>
<h2>Dank und Entschuldigung</h2>
<p>Und wo wir gerade dabei sind: Ich mÃ¶chte mich herzlich bei Swen Wacker [<a href="http://www.facebook.com/swen.wacker" title="Facebook-Profil Swen Wacker">Facebook</a>|<a href="https://plus.google.com/107483504343830701202/" title="Swen Wacker auf Google+">Google+</a>] und dem <a href="http://www.landesblog.de" title="Politik in Schleswig-Holstein">Landesblog</a> entschuldigen, dass ich das Landesblog einfach frech und ohne zu fragen als Beispiel beim Zeigen der Tools genommen habe.</p>
<p>Beim Ursprungsartikel hatte ich irgendwie erst nicht gemerkt, dass die Kommentare ausgeschaltet waren. Hatte mich schon Ã¼ber die Vielzahl der Mails gewundert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mies, mieser, richtig schlecht: CDU-Seiten</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 17:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[[Disclaimer: Ich bin Mitglied der CDU-Schleswig-Holstein und versuche manchmal Tipps zu geben, was man besser machen kÃ¶nnte. Nicht alles davon wird umgesetzt, aber manches wurde schon umgesetzt, weshalb die CDU-SH.de vielleicht nicht so schlecht abschneidet, wie sie es vor ein paar Monaten getan hÃ¤tteâ€¦] [Disclaimer2: Auch diese Seite hat noch viel Potenzial in vieler Hinsicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Disclaimer: Ich bin Mitglied der <a href="http://www.cdu-sh.de" title="CDU Schleswig-Holstein">CDU-Schleswig-Holstein</a> und versuche manchmal Tipps zu geben, was man besser machen kÃ¶nnte. Nicht alles davon wird umgesetzt, aber manches wurde schon umgesetzt, weshalb die CDU-SH.de vielleicht nicht so schlecht abschneidet, wie sie es vor ein paar Monaten getan hÃ¤tteâ€¦]</p>
<p>[Disclaimer2: Auch diese Seite hat noch viel Potenzial in vieler Hinsicht. Aber: Es handelt sich um eine private Seite eines Ehrenamtlichen im Vorruhestand und nicht um eine Seite einer groÃŸen Volksparteiâ€¦]</p>
<p>Wie schlecht sind sie wirklich. Ich wollte es einfach mal wissen. Nach der GrÃ¼ndung des <a href="http://www.politcamp.org" title="Politcamp e.V.">politcamp e.V.</a> (ein anderes Mal mehrâ€¦) bin ich nach hause gefahren und wollte die CDU-Landeswebseiten mal auswerten, um zu schauen, wer smart unterwegs ist und wer nicht.</p>
<h2>Technische Fehler der CDU-Seiten</h2>
<p>Aus der 20 Minuten Aktion wurde irgendwann ein irrer Aufwand, weil sÃ¤mtliche Tools an fehlenden technischen Basics der Seiten gescheitert sind. Zusammenfassen lassen sich die Ergebnisse ungefÃ¤hr so:</p>
<div id="attachment_1251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Gesamtrang1.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Gesamtrang1.jpg" alt="Gesamtrang des technischen UnvermÃ¶gens von CDU Internetauftritten im August 2011" title="Gesamtrang des technischen UnvermÃ¶gens von CDU Internetauftritten im August 2011" width="576" height="431" class="size-full wp-image-1251" /></a><p class="wp-caption-text">Gesamtrang des technischen UnvermÃ¶gens von CDU Internetauftritten im August 2011</p></div>
<p>Der Gesamtrank enthÃ¤lt Punkte fÃ¼r Dinge, die man nicht tut. Wer Dinge, die man nicht tun sollte am Wenigsten tut bekommt die Wenigsten Punkte. Dinge, die man nicht tut sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Seiten verlinken, die es an der Stelle nicht gibt (kein 200er Status)</li>
<li>Extra-Strafe bei Weiterleitung der Startseite. Noch was Extra, wenn man das per Meta-Refresh, oder 302-Status tut</li>
<li>Fehler im <a href="http://validator.w3.org">HTML</a> und <a href="http://jigsaw.w3.org/css-validator/">CSS</a></li>
<li>Fehler in Bezug auf <a href="http://wave.webaim.org">Accessibility und Barrierefreiheit</a></li>
<li><a href="http://tools.pingdom.com">Langsam laden</a></li>
<li>Viele Bilder, CSS und JS &#8211; Dateien referenzieren</li>
<li>Keine Ãœberschriftenlogik, keine Beschreibung der Seite, keinen Seitentitel</li>
</ul>
<p>Die einzelnen Themen habe ich nicht gewichtet, auch wenn ich Ã¼berlegt habe die CDU Sachsen allein aufgrund des Meta-Refreshs von cdu-sachsen.de auf wissen.cdu-sachsen.de zu disqualifizieren.</p>
<h2>Was wurde gemessen?</h2>
<p>Wie oben beschrieben hab ich einige Probleme bei der Datenerhebung gehabt.<br />
Dennoch habe ich insgesamt reliable Ergebnisse (fÃ¼r eine Quick&#038;Dirty-Studie).</p>
<p>FÃ¼r alle Startseiten der normalen Parteiseiten (bei CDU-Berlin also <a href="http://www.cduberlin.de/index.php">http://www.cduberlin.de/index.php</a> und nicht die <a href="http://www.cduberlin.de/">Vorschaltseite</a>) hab ich erhoben (Links zu den Tools oben in der Liste):</p>
<ul>
<li>fÃ¼r HTML-StandardkonformitÃ¤t laut W3C- und CSS-Validator</li>
<li>Accessibilty-Wert laut wave.webaim.org</li>
<li>alle Ãœberschriften 1 und 2 (H1 und 2)</li>
<li>Description und TItle</li>
<li>Wird ein Trackingtool eingesetzt? Welches?</li>
<li>Ladezeit und weitere Objekte laut tools.pingdom.com (jaja, ich weiÃŸ, es gibt andere, aber mit pingdom hab ich am Schnellsten Ergebnisse in einer Tabelle)</li>
</ul>
<p>Weil mich die Ergebnisse so erschreckt haben, habe ich noch mal einen Crawler angeschmissen und versucht mir von jeder Domain 500 Seiten zu ziehen. Dazu kommen wir vielleicht am Schluss noch mal.</p>
<h2>Die CDU Hamburg und dieses Internet-Dingens</h2>
<p>Bevor wir uns die Ergebnisse im Detail ansehen, hier einer meiner kleinen Lieblingsfunde:</p>
<div id="attachment_1220" class="wp-caption center" style="width: 310px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Internetdingens.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Internetdingens-300x110.jpg" alt="Die CDU Hamburg und dieses Internetdingens" title="Die CDU Hamburg und dieses Internetdingens" width="300" height="110" class="size-medium wp-image-1220" /></a><p class="wp-caption-text">Die CDU Hamburg und dieses Internetdingens</p></div>
<p>HÃ¶chst professionell: Bei der <a href="http://www.cdu-hamburg.de">CDU-Hamburg</a> kann man sich ein â€žDingensâ€œ ein- oder ausblenden</p>
<h2>Ein GefÃ¼hl fÃ¼r die CDU und das Internet bekommen</h2>
<p>FÃ¼r den Anfang schauen wir uns nicht die Seiten selbst an, sondern versuchen Ã¼ber Google ein GefÃ¼hl fÃ¼r die GrÃ¶ÃŸe der Seiten zu bekommen.</p>
<blockquote><p>site:domain.de gibt alle Seiten aus, die Google zu einer Seite kennt. Vorsicht: Bei CDU.de wird auch brandenburg-cdu.de gefunden. Daher mÃ¼ssen wir in solchen FÃ¤llen die komplette Subdomain suchen, also www.cdu.de. Um einheitlich zu bleiben machen wir das Ã¼berallâ€¦</p>
</blockquote>
<div id="attachment_1224" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Seiten_im_Google_Index.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Seiten_im_Google_Index-300x182.jpg" alt="Anzahl der Seiten im Google Index von CDU Internetseiten im August 2011" title="Anzahl der Seiten im Google Index" width="300" height="182" class="size-medium wp-image-1224" /></a><p class="wp-caption-text">Anzahl der Seiten im Google Index von CDU Internetseiten im August 2011</p></div>
<p>Wir sehen: Lediglich 5 Domains haben mehr als 1.000 Seiten. Spannend ist die CDU-Sachsen. Eine Seite im Index. Hier kÃ¶nnte man auch zum Vergleich <a href="http://wissen.cdu-sachsen.de">wissen.cdu-sachsen.de</a> abfragen anstatt <a href="http://www.cdu-sachsen.de ">www.cdu-sachsen.de</a> abzufragen. Tu ich aber nicht, denn Strafe muss sein.</p>
<div id="attachment_1218" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Anzahl_Woerter.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Anzahl_Woerter-300x181.jpg" alt="Anzahl der WÃ¶rter auf Startseiten von CDU-Seiten im August 2011" title="Anzahl WÃ¶rter auf Startseite" width="300" height="181" class="size-medium wp-image-1218" /></a><p class="wp-caption-text">Anzahl der WÃ¶rter auf Startseiten von CDU-Seiten im August 2011</p></div>
<blockquote><p>Die Anzahl der WÃ¶rter auf der Startseite ist kein groÃŸartig wichtiger Wert. Aber sie hilft uns einzuordnen, wie die Seite funktionieren soll. Sollen hier nur bunte Bilder gezeigt werden (wie auf <a href="http://www.cdu.de">cdu.de</a>), oder soll versucht werden direkt Informationen unterzubringen?</p>
</blockquote>
<p>Wir sehen: Hamburg, Sachsen, Bremen, Schleswig-Holstein gehÃ¶ren zu Typ 2. CSU, Saarland, Meck-Pomm definitiv eher zur Bildervariante.</p>
<blockquote><p>Beide Werte sagen noch nichts Ã¼ber die eigentliche QualitÃ¤t der Seite aus, sondern sollen uns nur sagen: Gibt es viel Inhalt, oder wenig? Was steht im Vordergrund? Bild oder Text?</p>
</blockquote>
<h2>Die CDU bewegt sich etwas kopflos im Internet</h2>
<p>Und bevor wir uns jetzt wirklich dem Elend widmen, noch ein Screenshot aus der â€žBenutze Kopf mit Tischâ€œâ€“Rubrik:</p>
<div id="attachment_1221" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Kopflose_Internetseiten.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Kopflose_Internetseiten-300x207.jpg" alt="Kopflose Internetseiten: Hier: Headbereich der Startseite der CDU Sachsen-Anhalt" title="Kopflose Internetseiten: Hier: Headbereich der Startseite der CDU Sachsen-Anhalt" width="300" height="207" class="size-medium wp-image-1221" /></a><p class="wp-caption-text">Kopflose Internetseiten: Hier: Headbereich der Startseite der CDU Sachsen-Anhalt</p></div>
<blockquote><p>Wer sich mit HTML-Quelltext nicht auskennt: GrundsÃ¤tzlich unterscheidet man zwischen â€žHeadâ€œ und â€žBodyâ€œ. Im Head-Bereich stehen Meta-Informationen fÃ¼r den interessierten Nutzer oder Bots. AuÃŸerdem werden hier CSS- und JavaScript-Dateien referenziert, die der Darstellung des Inhalts dienen. Der eigentliche Inhalt der Seite steht im Body-Bereich.</p></blockquote>
<p>Auf dem Screenshot sehen wir einen sehr minimalistischen Head-Bereich mit einem JavaScript, dass an der Stelle nichts zu suchen hat.</p>
<p>Ein durchschnittlicher Head-Bereich einer ordentlichen Seite dÃ¼rfte etwa genau so lang sein, allerdings wÃ¼rde anstatt des JavaScripts sinnvolle Information dort stehen:</p>
<ul>
<li>Wann wurde die Seite zuletzt aktualisiert?</li>
<li>Wie kann man den Inhalt zusammenfassen?</li>
<li>In welcher Sprache ist der Inhalt geschrieben?</li>
<li>Darf ich als Bot die Seite holen und speichern?</li>
</ul>
<p>Ein solcher Headbereich ist mir schon lÃ¤nger nicht mehr untergekommen. *schÃ¼ttel*</p>
<h2>Die CDU ist zu langsam fÃ¼r das Internet</h2>
<p>Nun aber wirklich zu kurzen Ergebnissen. Wie schnell ist eigentlich schnell?</p>
<div id="attachment_1222" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Ladezeit.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Ladezeit-300x183.jpg" alt="Ladezeiten von CDU Internetseiten im August 2011" title="Ladezeiten von CDU Internetseiten" width="300" height="183" class="size-medium wp-image-1222" /></a><p class="wp-caption-text">Ladezeiten von CDU Internetseiten im August 2011</p></div>
<blockquote><p>Wir wissen ja. Zeit ist Geld und je lÃ¤nger wir warten mÃ¼ssen, desto weniger Zeit haben wir zum Lesen der politischen Inhalte, um die es eigentlich geht. Je lÃ¤nger es dauert, desto aggressiver werde ich und desto weniger Lust habe ich mich konstruktiv auf die Inhalte einer Seite einzulassen.</p>
</blockquote>
<p>KÃ¶nige in dieser Kategorie sind mit Sicherheit BW und ThÃ¼ringen mit fast 10 Sekunden Wartezeit.</p>
<p>Schlimm finde ich das insbesondere vor dem Hintergrund, dass mir auf diesen Seiten noch nicht wirklich Inhalte angeboten werden.Beide haben nur knapp Ã¼ber 100 WÃ¶rter auf der Startseite.</p>
<p>NatÃ¼rlich gibt es auch positive Beispiele: CSU und Hessen sind schon ziemlich schnell. Ich finde ja alles unter 1 Sekunde gut. Alles unter 3 Sekunden kann man nebenbei StÃ¼ck fÃ¼r StÃ¼ck verbessern. Mehr als 3 Sekunden ist dringender Ã„nderungsbedarf und mehr als 6 Sekunden sind aus meiner Sicher ein KÃ¼ndigungsgrund.</p>
<p>In der CSV-Datei (Download s.u.) findet man auch einige GrÃ¼nde fÃ¼r die Ladezeit. Bis zu 28 CSS Dateien, 22 Java Scripte und 331 Bilder sollen geladen werden.</p>
<p>Ich hab es nicht geprÃ¼ft, gehe aber davon aus, dass alles unkomprimiert Ã¼bertragen wird und auch keine Gedanken Ã¼ber nicht mehr benÃ¶tigte Anweisungen verschwendet werden.</p>
<p>Je mehr Dateien, desto schlimmer. Es gibt durchaus MÃ¶glichkeiten CSS, JavaScripte und sogar die Layoutbilder zusammen zu fassen. Und das ist noch nicht mal groÃŸer Aufwand. spart aber auf beiden Seiten Ressourcen, verschlankt den Quelltext, fÃ¼hrt zu mehr Ãœbersichtlichkeit und Wartbarkeit â€” ach was red ich drÃ¼ber. Laut der Daten und ohne es nÃ¤her zu prÃ¼fen dÃ¼rfte man lediglich bei der CDU-Saar einen interessierten GesprÃ¤chspartner zu diesem Themenkomplex finden.</p>
<h2>Alte Partei: Nicht barrierefrei</h2>
<div id="attachment_1217" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Accessibility.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Accessibility-300x182.jpg" alt="Accessibility und StandardkonformitÃ¤t von CDU-Seiten im August 2011" title="Accessibility und StandardkonformitÃ¤t" width="300" height="182" class="size-medium wp-image-1217" /></a><p class="wp-caption-text">Accessibility und StandardkonformitÃ¤t von CDU-Seiten im August 2011</p></div>
<blockquote><p>Accessibility beschreibt die MÃ¶glichkeit unter bestimmten NutzungseinschrÃ¤nkungen eine Seite benutzen zu kÃ¶nnen.</p>
<p>NutzungseinschrÃ¤nkungen kÃ¶nnen Blindheit, Taubheit, haptische BeeintrÃ¤chtigungen usw. sein.</p>
<p>Um auch Menschen mit EinschrÃ¤nkungen das Benutzen der Seiten zu ermÃ¶glichen ist es wichtig standardkonform zu arbeiten, damit die GerÃ¤te, die diese Menschen unterstÃ¼tzen sollen korrekt arbeiten kÃ¶nnen.</p></blockquote>
<p>In dieser Kategorie bekleckert sich niemand so richtig mit Ruhm. Lediglich NRW ist halbwegs standardkonformâ€¦</p>
<p>Wichtig Ã¼brigens auch: Je mehr Fehler ich hier mache, desto schlechter kann auch ein Bot, zum Beispiel einer Suchmaschine mit der Seite umgehen. Beeindruckend finde ich, dass lediglich 4 Seiten eine Ãœberschrift 1. Ordnung (H1) haben. Die die es haben, bauen aber mehr als eine Ãœberschrift. Auch das ist schwierig, wie soll denn eine Maschine bei mehreren Ãœberschriften erster Ordnung schnell feststellen, worum es geht / welche relevant ist. Bei den Ãœberschriften 2. Ordnung (H2) sieht es nicht besser aus.</p>
<h3>barrierebewehrte Barrierefreiheit der CDU Hessen</h3>
<p>Zum Thema Accessibility auch noch mal ein schÃ¶ner Screenshot der CDU Hessen:</p>
<div id="attachment_1219" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/barrierenbewehrte_Barrierefreiheit.jpg"><img src="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/barrierenbewehrte_Barrierefreiheit-300x52.jpg" alt="barrierenbewehrte Barrierefreiheit bei der CDU Hessen im August 2011" title="barrierenbewehrte Barrierefreiheit bei der CDU Hessen" width="300" height="52" class="size-medium wp-image-1219" /></a><p class="wp-caption-text">barrierenbewehrte Barrierefreiheit bei der CDU Hessen im August 2011</p></div>
<p>Der Link zeigt den Quelltext einiger Links, die die Ansicht der Seite verÃ¤ndern kÃ¶nnen. Lustigerweise heiÃŸen diese Bilder barrierefrei.jpg, obwohl sie keinen Alt-Text haben, der helfen kÃ¶nnte das Bild maschinenlesbar zu machen. Das wÃ¤re nicht unbedingt relevant, wenn es einen klaren Linktext geben wÃ¼rde. Das ist aber nicht der Fall.</p>
<h2>Die CDU und das Internet: Eine Statusfrage?</h2>
<blockquote><p>Status Code nennt man die Antwort des Servers auf die Anfrage eines Nutzers. Der beliebteste dÃ¼rfte der 200er sein. Der heiÃŸt: Alles gut, ich hab das gesuchte Dokument, Du darfst es sehen und ich kann es Dir geben. Der bekannteste ist allerdings der 404er. Er heiÃŸt: Ich hab das gesuchte Dokument nicht. In der Regel tritt er auf, wenn Jemand Dokumente auf dem Server verschoben hat und keine Ahnung hatte, was er da tut. In einer korrekt installierten und sauber gewarteten Umgebung sollte man keine 404er finden und auch keine internen Links auf Seiten, die inzwischen wieder verschoben wurden.</p></blockquote>
<p>Die gecrawlten Daten zeigen, dass es (selbst bei dem kleinen Sample) bei mindestens 5 Umgebungen Probleme gibt, teilweise in grÃ¶ÃŸerem AusmaÃŸ.</p>
<p>Bei der CDU-NRW mochte man mich offensichtlich nicht und hat relativ zÃ¼gig nur noch geantwortet, dass ich die Seite nicht laden darf. </p>
<p>Warum ist mir ein wenig schleierhaft. Bei der geringen Anzahl an Seiten bestand (eigentlich) keine Gefahr den Server in BedrÃ¤ngnis zu bringen. Sollte es doch aus diesem Grund sein, mÃ¼sste man eventuell mit dem Webmaster mal reden. <img src='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Erhoben und nicht ausgewertet</h2>
<p>Anzahl und LÃ¤nge von Title, Description, Keyword-Tag hab ich nicht nÃ¤her ausgewertet.</p>
<p>Allein der Unterschied in der LÃ¤nge zeigt ja, dass hier jeder etwas anderes machtâ€¦ </p>
<blockquote><p>Die zwingenden Anforderungen sind hier begrenzt. Gewisse Grenzen sind aber sinnvoll. Verzichten kann man meinetwegen gern auf die Meta-Keywords. Title, Description, H1 und H2 sind aber zwingendes muss. Und zwar individuell je Einzelseite.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das bringt mich noch mal zu einem weiteren Punkt: Doppelte Inhalte. Wer Seiten (den selben Artikel) unter verschiedenen URLs verfÃ¼gbar macht (http vs. https, Parameter, Subdomains, Ordner, PHP + HTML, â€¦, â€¦, â€¦) der macht sich nicht nur das Leben in Bezug auf Wartung (und zB caching) schwerer, sondern bekommt auch ein echtes Problem mit Inkonsistenzen im System, verschwendeter Energie bei Suchmaschinen und meinen persÃ¶nlichen Ineffizienz-Award.</p>
</blockquote>
<h2>TrackingCode, das Politikum, oder: Ist Datenschutz nur machbar, wenn einem Besucher egal sind?</h2>
<p>Tracking der Nutzer ist ein Politikum geworden.</p>
<p>Ich behaubte, dass man ohne Tracking nur schwer sinnvolle Seiten bauen kann. Das schrieb ich schon mal: <a href="http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2011/03/15/uld-empfiehlt-sinnloses-tracking/" title="ULD empfiehlt sinnloses Tracking">ULD empfiehlt sinnloses Tracking</a>.</p>
<ul>
<li>Man ist nicht nur langsamer als die Konkurrenz, sondern entwickelt im Zweifel einfach in die falsche Richtung.</li>
<li>Man merkt nicht, ob bestimmte Probleme mit der Seite bestehen</li>
<li>â€¦und man merkt nicht, wann man eventuell mehr Ressourcen bereitstellen muss.</li>
<li>Man merkt auch nicht, ob man die Leute erreicht, die man erreichen mÃ¶chte</li>
<li>Man kann auch keine Kampagnen auf das Nutzerverhalten abstimmen.</li>
</ul>
<p>Von daher finde ich es interessant mal zu schauen, wer mit welchem Tool trackt.</p>
<p>Hier also das Ergebnis:</p>
<ul>
<li>Google Analytics (finde ich als Partei mutig noch einzusetzen, finde aber sehr ordentlich, dass man es tut. Diese Google Analytics-Debatte ist vÃ¶llig abstrus. Was ich allerdings nicht gecheckt habe: Wurde das Tracking anonymisiert.): CSU.de</li>
<li>eTracker (Ã¼ber eTracker kann ich nicht viel sagen. Also auch nichts schlechtes. Habe von vielen gehÃ¶rt, dass es wirklich brauchbar sein soll. eTracker ist aber eines der wenigen TrackingTools, mit dem ich mich noch nicht intensiver auseinander gesetzt habe. eTracker scheint ein wenig die Empfehlung der CDU zu sein.): cdu.de, cdu-niedersachsen.de, cdu-nrw.de</li>
<li>Piwik (Warum ich der Meinung bin, dass Piwik kein richtiges TrackingTool, sondern nur bunte Logfile-Analyse ist hab ich schon geschrieben. Auch wenn hier in der Entwicklung viel getan wird und man sich teilweise in die richtige Richtung bewegt, so meine ich doch einige veraltete Tracking-Codes gesehen zu haben.): cdu-bw.de, cdu-sachsen.de, cdu-sh.de, cdu-thueringen.de</li>
<li>Keines (Jawoll: Keines. Ich weiÃŸ wirklich nicht, was ich davon halten soll. Arbeitet man hier auf Logfile-Ebene? Eigentlich kann das Ã¼berhaupt nicht wahr sein. ErklÃ¤rt aber, warum einige Seiten so aussehen, wie sie aussehen.): brandenburg-cdu.de, cdu-bremen.de, cdu-mecklenburg-vorpommern.de, cdurlp.de, cdu-saar.de, cduberlin.de, cduhamburg.de, cduhessen.de, cdulsa.de</li>
</ul>
<h2>Schlussnotizen und Passspiel</h2>
<p>Das Ganze ist nicht weder wissenschaftlich, noch grÃ¼ndlich. Umso erschreckender finde ich, dass derart viele Fehler in ungefÃ¤hr 30 Minuten auftauchen (wenn man erstmal die Start-URLs rausgesucht hat).</p>
<p>Nun also Ihr:</p>
<ul>
<li>Wie ist Euer Eindruck?</li>
<li>Was fehlt noch unbedingt?</li>
</ul>
<h2>Datenmaterial</h2>
<ul>
<li><a href='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/crawlingdaten.csv'>Crawlingdaten von CDU Internetseiten im August 2011</a></li>
<li><a href='http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/domaindaten.csv'>Domaindaten von CDU Internetseiten im August 2011</a></li>
</ul>
<p>p.s: Der Artikel geht recht schludrig mit Links um und die Dateien sind auch nicht gerade optimal beschrieben. Von der -Ã¤hem- unorthodoxen Verwendung des blockquotes ganz zu schweigen. Ich entschuldige mich hiermit fÃ¼r sÃ¤mtliche Fehler mit der schlechten Ausrede, dass meine InternetverfÃ¼gbarkeit hier wÃ¤hrend der Bahnfahrt durch Brandenburg nur suboptimal istâ€¦</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Lehrplan</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/20/neuer-lehrplan/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag wurde in Hamburg ein Volksentscheid zur Schulreform durchgefÃ¼hrt. Ich hab natÃ¼rlich als Neu-Hamburger auch abgestimmt. Allerdings habe ich an vielen Stellen die Aufregung nicht verstanden. Ich glaube, dass man in jedem Schulsystem tolle Ergebnisse erzielen kann. Wichtiger als das Schulsystem sind meines Erachtens: QualitÃ¤t der Lehrer(ausbildung) KlassengrÃ¶ÃŸe Motivation von Lehrern und SchÃ¼lern Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag wurde in Hamburg ein Volksentscheid zur Schulreform durchgefÃ¼hrt. Ich hab natÃ¼rlich als Neu-Hamburger auch abgestimmt. Allerdings habe ich an vielen Stellen die Aufregung nicht verstanden. Ich glaube, dass man in jedem Schulsystem tolle Ergebnisse erzielen kann.</p>
<p>Wichtiger als das Schulsystem sind meines Erachtens:</p>
<ul>
<li>QualitÃ¤t der Lehrer(ausbildung)</li>
<li>KlassengrÃ¶ÃŸe</li>
<li>Motivation von Lehrern und SchÃ¼lern</li>
</ul>
<p>Aber auch wenn diese Zeichen alle auf grÃ¼n stehen heiÃŸt das noch nicht, dass Schule Erfolg hat (Erfolg hier definiert als Vorbereitung der SchÃ¼ler auf das Leben nach der Schule).</p>
<p>In Verbindung mit dem RÃ¼cktritt Ole von Beusts hatte meine Kollegin <a href="http://www.staatsangelegenheiten.de">Astrid Staats</a> <a href="http://twitter.com/NerdInSkirt/status/18835168658">getwittert</a>:</p>
<blockquote><p>Wird der <a href="http://twitter.com/johanstormarn">@johanstormarn</a> jetzt eigentlich BÃ¼rgermeister</p></blockquote>
<p>Auf Facebook gab es dazu eine Diskussion, in der Jemand schrieb: </p>
<blockquote><p>Das kÃ¶nnte heiÃŸen, dass anstatt einer Primarschule die Excel-Pflicht eingefÃ¼hrt wird.</p></blockquote>
<p>Daraufhin wurde ein Lehrplan entworfen:</p>
<blockquote><p>Lehrplan: 1. Alphabet 2. Zahlen von 1 bis 10 3. Regular Expressions</p></blockquote>
<p>So ganz abwegig ist das nicht. Denn schlieÃŸlich ist der Umgang mit PC, neuen Medien, etc. essentiell fÃ¼r den beruflichen Erfolg in <del>vielen</del> den meisten Berufen. </p>
<p>Hier also eine persÃ¶nliche Lehrplanskizze, die das berÃ¼cksichtigen soll:<br />
Grundschule</p>
<ul>
<li>Lesen</li>
<li>Rechnen</li>
<li>Schreiben</li>
<li>logisches Denken</li>
<li>kreatives Denken</li>
<li>Freude an der Neugier</li>
<li>Hinterfragen lernen</li>
<li>Mediales Bewusstsein</li>
</ul>
<p>WeiterfÃ¼hrende Schulen</p>
<ul>
<li>Logische Operationen, RegEx</li>
<li>Medienkritik</li>
<li>Excel, Word, Powerpoint, CMS</li>
<li>Netiquette</li>
<li>Programmieren</li>
<li>wissenschaftliches Recherchieren</li>
<li>SpaÃŸ haben ohne Medien (Geschichte)</li>
</ul>
<p>Ziel muss sein: Mach Dir die Technik zum Untertan, sei nicht ihr Sklave. Und sei Dir bewusst, was Du tust, im Zweifel kann es jeder sehen und es verfolgt Dich auf ewig. Auch dann, wenn die gesellschaftlichen / persÃ¶nlichen UmstÃ¤nde sich Ã¤ndern kann etwas, was heute unbedenklich ist verwerflich werden und gegen Dich verwendet werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Austritt bei der Linken Stormarn</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/18/austritt-bei-der-linken-stormarn/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 11:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistag]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Stormarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ãœber Lukas Kilian hab ich eben eine Meldung gelesen, die mich nicht Ã¼berrascht hat: AuflÃ¶sungserscheinungen bei den Linken Stormarn (Artikel dazu bei den LÃ¼becker Nachrichten). Susanne Agne ist aus der Fraktion ausgetreten (auch wenn sie aktuell noch als Mitglied der Kreistagsfraktion auf der Homepage gefÃ¼hrt wird). Und das offensichtlich nach gewaltigem Krawehl. Schon gegen Mitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ãœber <a href="http://twitter.com/LukasKilian">Lukas Kilian</a> hab ich eben eine <a href="http://twitter.com/LukasKilian/status/18781944426">Meldung</a> gelesen, die mich nicht Ã¼berrascht hat: AuflÃ¶sungserscheinungen bei den Linken Stormarn (Artikel dazu bei den <a href="http://www.ln-online.de/regional/stormarn/kreis_und_kommune.php/2820085">LÃ¼becker Nachrichten</a>).</p>
<p>Susanne Agne ist aus der Fraktion ausgetreten (auch wenn sie aktuell noch als Mitglied der Kreistagsfraktion auf der Homepage gefÃ¼hrt wird). Und das offensichtlich nach gewaltigem Krawehl. Schon gegen Mitte letzten Jahres haben wir immer Ã¶fter von Problemen in der Linken gehÃ¶rt (manchmal wurden die in AusschÃ¼ssen, oder im Kreistag offensichtlich). Der Flurfunk der Stormarner Kreistags sprach von lauten Streitigkeiten und handfesten Auseinandersetzungen mit Tendenz zum RaufhÃ¤ndel.</p>
<p>Grundlage fÃ¼r den Streit scheint das groÃŸe Problem der Linken zu sein: SeriÃ¶se Partei spielen mit den Personen, die gewisse demokratisch sozialisierende Arbeit in Gewerkschaften und in der SPD gesammelt haben, oder allgemeine Protestbewegung. Beides Personal fand sich in der Linken Kreistagsfraktion in Stormarn. Gleichzeitig war nicht zu Ã¼bersehen, dass sich nicht alle Personen auf der persÃ¶nlichen Ebene grÃ¼n waren.</p>
<p>Letzteres ist spÃ¤testens mit dem Austritt/Rausschmiss von Susanne Agne deutlich geworden. Laut LN hat der Fraktionsvorsitzende Heiko Winckel-Rienhoff Ã¼ber sie gesagt:</p>
<blockquote><p>â€žSie ist nicht teamfÃ¤hig, sie hat ihren eigenen Kopf, ist nicht kompromissfÃ¤hig.â€œ</p></blockquote>
<p>Gleichzeitig bedauert Fraktionskollegin Heidi Beutin den RÃ¼ckzug, da Agne eine kompetente Kraft im Bereich des sozialen gewesen sei. Beide Ã„uÃŸerungen machen nur deutlich, dass bis zur nÃ¤chsten Wahlperiode die Fraktion der Linken Stormarn wohl noch weitere personelle Ã„nderungen erfahren wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Datenschutz mit Google Analytics</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/09/datenschutz-mit-google-analytics/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 16:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Datenschutz ist eines der heissesten Themen in der Netzpolitik. Insbesondere Google steht fÃ¼r verschiedene Dienste in der Kritik. Vor allem der Dienst Analytics wurde kritisiert. Hauptkritikpunkt war das Mitspeichern der IP-Adresse, also der eindeutigen dem Internetanschluss zugewiesene Adresse, mit der sich jeder PC im Netz bewegt. Google bietet jetzt eine MÃ¶glichkeit an, die den Webseitenbetreiber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Datenschutz ist eines der heissesten Themen in der Netzpolitik. Insbesondere Google steht fÃ¼r verschiedene Dienste in der Kritik. Vor allem der Dienst Analytics wurde kritisiert. Hauptkritikpunkt war das Mitspeichern der IP-Adresse, also der eindeutigen dem Internetanschluss zugewiesene Adresse, mit der sich jeder PC im Netz bewegt.</p>
<p>Google bietet jetzt eine MÃ¶glichkeit an, die den Webseitenbetreiber in die Lage versetzt das Tracking der Seite so weit zu anonymisieren, dass es die Anforderungen des DÃ¼sseldorfer Kreises an das Tracking erfÃ¼llt.</p>
<p>Google Analytics erfreut sich auch bei groÃŸen Seiten enormer Beliebtheit. Nicht nur, weil es kostenlos ist, sondern vor allem, weil es sehr intuitiv zu bedienen ist. Das schÃ¶ne an der Ã„nderung, die Google anbietet ist, dass sie von jedem Webseitenbetreiber einfach installiert werden kann (eine Zeile Code) und dass sie fÃ¼r den (interessierten) Nutzer transparent ist. Ergo: Ich kann sehen, ob die Seite, auf der ich mich gerade bewege die komplette IP speichern lÃ¤sst, oder ob die letzten beiden Ziffern der IP gelÃ¶scht werden.</p>
<p>In den (â€žneuenâ€œ, asynchronen) Analytics-Trackingcode muss einfach diese Zeile eingefÃ¼gt werden:</p>
<blockquote><p>_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);</p></blockquote>
<p>Eine komplette Anleitung und etwas mehr Futter gibt es beispielsweise bei der Firma Trakken und ihrem <a href="http://www.trakken.de/dl/google_analytics_datenschutz_dokument_trakken.pdf">Analytics-anonym-Dossier</a>.</p>
<p>NatÃ¼rlich gibt es auch fÃ¼r den Nutzer eine MÃ¶glichkeit das Tracking zu blocken (mit dem schon einige Wochen verfÃ¼gbaren <a href="http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de">Analytics-Browser-Opt-Out</a>). Doch finde ich die andere Variante schÃ¶ner. Der Webseitenbetreiber kann weiterhin die Art und Weise nachvollziehen, wie sich nutzer auf der eigenen Seite verhalten und seine Seite daran anpassen (Die Daten des Trackings braucht er dafÃ¼r, schlieÃŸlich befindet er sich in der Regel nicht im direkten Kontakt mit seinem Nutzer), und der Nutzer weiÃŸ, dass seine IP-Adresse nicht mit seinem Surfverhalten auf der Seite bei Google landet (Was ohnehin nur geringfÃ¼gig mehr Informationen wÃ¤ren, als Google eh schon von ihm hat).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitterpflicht fÃ¼r Politiker?</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/08/twitterpflicht-fuer-politiker/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 19:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Benedikt KÃ¶hler schrieb von no taxation without microblogging, dass man Politiker zum Twittern verdonnern sollte, schlieÃŸlich sei es ja auch in ihrem Interesse. Er schreibt: Politiker werden wie Wissenschaftler oder Ã¶ffentlich-rechtliche Moderatoren von uns, den Steuerzahlern bezahlt, die im Gegenzug dafÃ¼r das Recht haben, zu erfahren, was ihre MandatstrÃ¤ger fÃ¼r ihr Wohl leisten. Damit hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Benedikt KÃ¶hler schrieb von <a href="http://blog.metaroll.de/2010/07/08/no-taxation-without-microblogging-oder-karriereplanung-fur-politiker/">no taxation without microblogging</a>, dass man Politiker zum Twittern verdonnern sollte, schlieÃŸlich sei es ja auch in ihrem Interesse. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Politiker werden wie Wissenschaftler oder Ã¶ffentlich-rechtliche Moderatoren von uns, den Steuerzahlern bezahlt, die im Gegenzug dafÃ¼r das Recht haben, zu erfahren, was ihre MandatstrÃ¤ger fÃ¼r ihr Wohl leisten.</p></blockquote>
<p>Damit hat er zweifelsohne Recht. Daraus abzuleiten, dass jeder Politiker twittern mÃ¼sste ist allerdings weder wÃ¼nschenswert, noch realisierbar, dass jeder Politiker twittert. Benedikt KÃ¶hler macht selbst eine EinschrÃ¤nkung, wenn er schreibt, dass es ja nicht Twitter sein mÃ¼sste, aber ein Microblog sollte es sein.</p>
<p>Betrachten wir mal die RealitÃ¤t: Nur ein Bruchteil der BÃ¼rger Deutschlands twittert. Und diese wenigen, die auf Twitter aktiv sind gehÃ¶ren auch noch zu einem kleinen Ausschnitt der Gesellschaft (zu dem ich auch gehÃ¶re). Ergo: Ein Politiker der twittert erreicht nur eine kleine Gruppierung der Gesellschaft und â€“Â machen wir uns nichts vor â€“Â auch diese ist nicht besonders politisch interessiert oder motiviert (von einem kleinen Themenausschnitt abgesehen).<br />
Ein Politiker muss seine Zeit einteilen und mÃ¶glichst Breitenwirkung und Transparenz zu erreichen (Genau dies wird ja auch von Benedikt KÃ¶hler angefordert). FÃ¼r diese Breitenwirkung kann Twitter nur einer von vielen KanÃ¤len sein. Einer mit einem groÃŸen Nachteil (der gleichzeitig den Erfolg des Netzwerks ausmacht): Die Limitierung auf 140 Zeichen ist nicht fÃ¶rderlich fÃ¼r seriÃ¶se DiskussionsfÃ¼hrung. Politische Prozesse sind komplex (das schreckt schon viele Menschen ab), Twitter ist massiv reduziert. Twitter kann allenfalls ein ergÃ¤nzendes Tool sein.</p>
<p>Mit Twitter verbringen Politiker also Zeit, um mit wenigen Menschen zu sprechen, die wenig Interesse an ihnen haben (man beachte die Followerzahlen), um sie in einer Art und Weise Ã¼ber ihre Arbeit zu informieren, die nicht dafÃ¼r gemacht ist. Facebook kommt da schon eher in Frage. Mehr Nutzer, leichter strukturierbare Diskussionen und nicht so ein geringes Limit der Nachrichten. Aber auch hier gilt: Ein Ausschnitt der Gesellschaft.</p>
<p>Politik soll ein Querschnitt der Gesellschaft sein. Von digital natives wird oft beklagt, dass online keine Rolle bei der Politik spielt und Politiker keine Ahnung von online haben. Nun betonen die meisten Diskutanten gleichzeitig, dass mehr Medienkompetenz bei den Nutzern wichtig und notwendig ist. Wenn aber Politiker nicht medienkompetent sind, warum sollten sie dann das Medium nutzen?</p>
<p>FÃ¼r die Politik ist Twitter kein besonders interessantes Medium, abgesehen von dem Hype, den Twitter erfahren hat und dem Anstrich, den sich twitternde Politiker durch die Nutzung geben (jung, medienaffin, dynamisch, etc.) â€“Â und natÃ¼rlich dem Treffen interessanter Menschen und vielen spannenden, unterhaltsamen Informationen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesichtserkennung: Machen, was machbar ist?</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/06/gesichtserkennung-machen-was-machbar-ist/</link>
		<comments>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/07/06/gesichtserkennung-machen-was-machbar-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 18:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat eine automatische Gesichtserkennung in der Betaphase: Nachdem Fotos hochgeladen werden, soll die derzeit meistbesuchte Internetseite des World Wide Web bereits definierte Personen automatisch herausfiltern und sie mit dem richtigen Namen versehen. Google hat mit dem Photodienst Picasa eine Ã¤hnliche Technik fÃ¼r die eigenen Bilder zur VerfÃ¼gung gestellt. Aus einem Stapel an Photos wirft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat eine automatische Gesichtserkennung in der Betaphase:</p>
<p><a href="http://www.gulli.com/news/facebook-startet-automatische-gesichtserkennung-2010-07-04"><br />
<blockquote>Nachdem Fotos hochgeladen werden, soll die derzeit meistbesuchte Internetseite des World Wide Web bereits definierte Personen automatisch herausfiltern und sie mit dem richtigen Namen versehen.</p></blockquote>
<p></a></p>
<p>Google hat mit dem Photodienst Picasa eine Ã¤hnliche Technik fÃ¼r die eigenen Bilder zur VerfÃ¼gung gestellt. Aus einem Stapel an Photos wirft Picasa einem alle Bilder mit der selben Person vor und man muss nur noch den Namen eingeben.</p>
<p>Die Technik zur Gesichtserkennung ist also da. Wer Google und die VerÃ¶ffentlichungszyklen kennt, der darf mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es (fÃ¼r Google-MaÃŸstÃ¤be) kein Problem sein dÃ¼rfte ein solches Feature fÃ¼r die Bildsuche zu launchen. Google kennt die meisten Bilder im Netz, hat umfangreiche FiltermÃ¶glichkeiten nicht nur auf Basis des Umgebungstextes, sondern auch auf Basis des Bildinhalts (man schaue sich nur die Power von Google Goggles an). Was Google davon abhÃ¤lt das auf Gesichter anzuwenden sind die (berechtigten) Bedenken zum Datenschutz.</p>
<p>Die Frage die mich seit einiger Zeit umtreibt: Wenn Google es heute schon kÃ¶nnte und es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein anderes Unternehmen diesen Dienst anbieten kann (auf irgendwelchen Servern in wenig angreifbaren LÃ¤ndern, aber weltweit zugÃ¤nglich).</p>
<p>Datenschutz ist ein wichtiges Thema, aber es ist absehbar, dass die Macht des MÃ¶glichen den Datenschutz in der heutigen Form auÃŸer Kraft setzen wird. Wenn also die normative Kraft des Faktischen zuschlagen wird, warum dann nicht heute schon den Nutzen nutzen?</p>
<p>P.s.: Die Frage ist ernst gemeint.</p>
<p>[Nachtrag:] Man mÃ¶ge auch diese Artikel lesen, die den Gedanken weiter spinnen, etwas mehr sprachliche Power haben und nicht so indifferent sind, wie mein Geschwurbel:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.stecki.de/archives/212-Gesichtserkennung-Normen-vs.-normative-Kraft-des-Faktischen.html">Stecki: Gesichtserkennung: Normen vs. normative Kraft des Faktischen</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2010/07/06/technischer-fortschritt-heisses-eisen-gesichtserkennung/">Netzwertig: Technischer Fortschritt: HeiÃŸes Eisen Gesichtserkennung</a> (Hier empfehle ich auch die Kommentare zu lesenâ€¦)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Johan v. H&#252;lsen legt Mandat im Kreistag Stormarn nieder</title>
		<link>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/02/18/johan-v-hulsen-legt-mandat-im-kreistag-stormarn-nieder/</link>
		<comments>http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2010/02/18/johan-v-hulsen-legt-mandat-im-kreistag-stormarn-nieder/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 14:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/?p=1024</guid>
		<description><![CDATA[Wer meine Aktivit&#228;ten auf Twitter und Facebook in den letzten Wochen genau verfolgt hat, der wird es mitbekommen haben: Ich ziehe aus privaten Gr&#252;nden am 01.03.2010 nach Hamburg. Die privaten Gr&#252;nde sind f&#252;r mich sehr erfreulich, der Umzug hat aber eine politisch unerfreuliche Nebenwirkung: Ich verlasse den Kreis Stormarn. Unabweisbare Folge dieser Stadtflucht ist allerdings, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer meine Aktivit&#228;ten auf <a href="http://twitter.com/Johanstormarn">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/johan.huelsen">Facebook</a> in den letzten Wochen genau verfolgt hat, der wird es mitbekommen haben:</p>
<blockquote><p>Ich ziehe aus privaten Gr&#252;nden am 01.03.2010 nach Hamburg.</p></blockquote>
<p>Die privaten Gr&#252;nde sind f&#252;r mich sehr erfreulich, der Umzug hat aber eine politisch unerfreuliche Nebenwirkung:</p>
<p>Ich verlasse den Kreis Stormarn.<br />
Unabweisbare Folge dieser Stadtflucht ist allerdings, dass ich mein Mandat im Stormarner Kreistag abgeben muss.</p>
<p>Seit 2003 habe ich f&#252;r die Stormarner B&#252;rger im Kreistag gesessen und konnte (wie ich finde) einiges bewegen. Die Arbeit war nicht immer einfach und man kann (logischerweise) nicht alles umsetzen, was gewollt ist, aber man kann den Debatten Schubser in die richtige Richtung geben. Und das habe ich gerne getan.</p>
<p>Sicher war es manchmal nervig, wenn sich mal wieder Jemand zu Populismus oder Sinnlosdebatten hinrei&#223;en lie&#223;, aber hey: Das ist Politik und kein Kindergarten und selbst im Stormarner Kreistag (der wenig parteipolitisch funktioniert, sondern in der Regel ein Kompromi&#223; gesucht wird, dem fast alle zustimmen k&#246;nnen) geh&#246;rt auch das zum Gesch&#228;ft. Ebenso geh&#246;rt zum Gesch&#228;ft, dass einem immer Mal die Landesregierung oder ein Ministerium dazwischen gr&#228;tscht.<br />
Auch das nervte manchmal, hat aber h&#228;ufig spannende Herausforderungen beschert.</p>
<p>Zu Beginn meiner politischen T&#228;tigkeit habe ich mir versprochen, das die (ehrenamtliche) Politik nicht mein Privatleben dominieren darf.<br />
Das hab ich h&#228;ufig, aber nicht immer hinbekommen. Jetzt haben sich spannende M&#246;glichkeiten in Hamburg ergeben. Meine Freundin kommt beruflich nach Hamburg, ich arbeite (sehr viel) dort. </p>
<p>Und irgendwie bin ich auch des Pendelns ein wenig &#252;berdr&#252;ssig. Hinzu kommt: Ich bin kein Student mehr. Der Job l&#228;sst mir gerade weniger Zeit f&#252;r die Politik, als ich br&#228;uchte um mich meinen eigenen Anspr&#252;chen entsprechend in die Themen einzuarbeiten.</p>
<p>Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Insbesondere gegen&#252;ber denjenigen W&#228;hlern, die mir f&#252;r f&#252;nf Jahre Ihr Vertrauen ausgesprochen haben.</p>
<p>Langer Rede kurzer Sinn. Ich muss mein Mandat niederlegen und das habe ich auch schon vor ein paar Wochen der Kreispr&#228;sidentin mitgeteilt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Kreispr&#228;sidenting Zeuke,</p>
<p>seit dem 02.03.2003 bin ich Mitglied des Stormarner Kreistages und habe mit allen Kollegen sehr gerne ehrenamtlich f&#252;r die Stormarner B&#252;rgerinnen und B&#252;rger gearbeitet.<br />
Private und berufliche Gr&#252;nde f&#252;hren mich nun aus dem Kreis Stormarn weg.<br />
Ich bedaure sehr Ihnen mitteilen zu m&#252;ssen, dass ich deshalb mein Mandat ab dem 01.03.2010 nicht weiter wahrnehmen kann.<br />
In den vergangenen Jahren hat der Kreistag f&#252;r den Kreis Stormarn und seine B&#252;rger viel Gutes geleistet und ich w&#252;nsche Ihnen und allen unseren Kollegen weiterhin die n&#246;tige Kraft und viel Freude an der Kommunalpolitik.<br />
Ich wei&#223;, dass auch in Zukunft der Kreistag weiterhin wichtige Entscheidungen mit dem n&#246;tigen Augenma&#223; f&#228;llen, kollegial zusammenarbeiten und das notwendige R&#252;ckrat bei unpopul&#228;ren Entscheidungen beweisen wird.<br />
Ich danke auch der Verwaltung f&#252;r die stets hervorragende Zusammenarbeit.</p>
<p>Mit den besten Gr&#252;&#223;en und W&#252;nschen<br />
Johan H&#252;lsen
</p></blockquote>
<p>Die Verabschiedung von der Fraktion und im Schule-, Kultur- und Sportausschuss lief anders ab, als ich es erwartet habe:<br />
Fast alle Kollegen haben ihr Bedauern, aber auch Verst&#228;ndnis f&#252;r diesen Schritt ausgedr&#252;ckt. Andere haben irritiert und mit Unverst&#228;ndnis reagiert und einige wenige sind wirklich ein bisschen sauer auf mich geworden.</p>
<p>Ich dachte eigentlich, dass ich mich in den letzten Jahren mit gen&#252;gend Kollegen angelegt h&#228;tte, dass sie in die H&#228;nde klatschen, wenn sie mich los sind. Das ist aber nicht der Fall, das bedeutet, dass ich entweder nicht genug opponiert habe, oder, dass das selbst denjenigen, die man ab und an attackiert imponiert hat.</p>
<p>Ich werde dar&#252;ber in den n&#228;chsten Wochen noch ein wenig nachdenken.<br />
Allerdings scheint es zu stimmen:</p>
<blockquote><p>Everybody loves you when you&#8217;re dead</p></blockquote>
<p>Man sollte sich aber nicht zu fr&#252;h freuen. Wahrscheinlich komme ich irgendwann wieder…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>R&#252;cktritt J&#246;rn Schade</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 08:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[J&#246;rn Schade, Fraktionsvorsitzender der Ahrensburger CDU-Fraktion, ist zum Jahreswechsel zur&#252;ckgetreten. Ich finde das politisch sehr schade, aber menschlich sehr verst&#228;ndlich. J&#246;rn Schade hat zur B&#252;rgermeisterwahl 2009 in Ahrensburg kandidiert und ich habe ihn aktiv unterst&#252;tzt. Ich halte ihn f&#252;r einen der besten Ahrensburger Kommunalpolitiker. Sicher: Jeder Mensch hat Schw&#228;chen, aber J&#246;rn hatte einige St&#228;rken, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>J&#246;rn Schade, Fraktionsvorsitzender der Ahrensburger CDU-Fraktion, ist zum Jahreswechsel zur&#252;ckgetreten.<br />
Ich finde das politisch sehr schade, aber menschlich sehr verst&#228;ndlich.</p>
<p>J&#246;rn Schade hat zur B&#252;rgermeisterwahl 2009 in Ahrensburg kandidiert und ich habe ihn aktiv unterst&#252;tzt. Ich halte ihn f&#252;r einen der besten Ahrensburger Kommunalpolitiker. Sicher: Jeder Mensch hat Schw&#228;chen, aber J&#246;rn hatte einige St&#228;rken, die ich so bei nur wenigen anderen der Ahrensburger Politik sehe. Er arbeitet sich sehr tief in die Themen ein, stellt kritische Fragen, ist aber jederzeit zu einem offenen Dialog bereit, h&#246;rt sich andere Argumente unvoreingenommen an und ist bereit Kompromisse zu suchen und zu finden. Wo andere mit dem Kopf durch die Wand wollen bewahrt er eine k&#252;hles Haupt und versucht unterschiedliche Positionen zusammen zu f&#252;hren.</p>
<p>Diese Argumente f&#252;r J&#246;rn Schade haben leider bei der B&#252;rgermeisterwahl nicht gereicht, oder konnten nicht gut genug kommuniziert werden. Leider hat er die Wahl verloren.<br />
Einige meinen, der Verlust der Wahl w&#228;re in weiten Teilen Mitgliedern der CDU-Fraktion anzulasten, die aktiv gegen J&#246;rn Schade gearbeitet h&#228;tten. Ich will das so nicht unterschreiben und habe davon nichts mitbekommen. Fakt ist aber und das ist ein offenes Geheimnis, dass in der CDU Ahrensburg die Reihen nicht so geschlossen sind, wie sie eigentlich sein k&#246;nnten (Der Austritt einiger Fraktionsmitlieder in den letzten Jahren belegt das leider viel zu deutlich). In der Fraktion gibt es zwei Lager, die sich &#252;ber lange Jahre entwickelt haben und sich in einigen inhaltlichen Positionen unterscheiden, aber auch pers&#246;nlich nicht immer auf einer Wellenl&#228;nge surfen.<br />
J&#246;rn Schade ist einigen Mitgliedern der Fraktion als Vorsitzender ein Dorn im Auge gewesen. Hauptvorwurf war F&#252;hrungsschw&#228;che. Mit diesem Vorwurf wurde nach der B&#252;rgermeisterwahl ein Abwahlverfahren gegen ihn in Gang gesetzt, das gescheitert ist. Dennoch kann ich J&#246;rn Schade verstehen, dass er jetzt den Bettel hinwirft. Eine Zusammenarbeit auf Basis von Vertrauen und gegenseitiger Wertsch&#228;tzung f&#228;llt schwer, wenn einem diejenigen, die nicht bereit sind, sich der F&#252;hrung des Fraktionsvorsitzenden (der demokratisch gew&#228;hlt wurde!) zu unterwerfen und so eine noch st&#228;rkere Dialogorientierung des Vorsitzenden erzwingen, sich hinterher hinstellen und F&#252;hrungsschw&#228;che vorwerfen.<br />
Nein: J&#246;rn Schade stand trotz vieler Unterst&#252;tzer als Fraktionsvorsitzender auf verlorenem Posten. Dass er den Weg frei macht und sein Amt als Fraktionsvorsitzender abgibt ist sehr achtenswert. Dass er gleichzeitig auf sein Mandat als Stadtverordneter verzichtet ist ein noch deutlicherer Schnitt: Er zeigt, wie viel Frust sich &#252;ber lange Zeit hier angestaut hat und dass er den Weg f&#252;r einen wirklichen Neuanfang frei machen will.</p>
<p>Ich hoffe, dass die Ahrensburger CDU-Fraktion diese Chance nutzt und es wirklich schafft, sich zusammen zu raufen. Der n&#228;chste Vorsitzende der Fraktion hat hier keine einfache Position um die notwendigen Schritte erfolgreich zu moderieren ist die Unterst&#252;tzung aller Fraktionsmitglieder n&#246;tig.</p>
<p>In der Presse wird Landtagsabgeordneter Tobias Koch als Nachfolger hoch gehandelt. Er ist auch aus meiner Sicht der einzige, dem ich die Aufgabe zutraue. Andere haben zu wenig Erfahrung, oder sind fest einem von zwei Lagern in der Fraktion zuzurechnen. Damit w&#252;rde die andere H&#228;lfte der Fraktion schon automatisch gegen diese Person stehen.</p>
<p>Ich w&#252;nsche der Fraktion von Herzen, dass sie die Probleme im Interesse der B&#252;rger und im Interesse der Qualit&#228;t der eigenen Arbeit schnell l&#246;sen kann. Denn qualitativ gute Arbeit l&#228;sst sich nur leisten, wenn man motiviert bei der Sache ist und Spa&#223; an der Arbeit in Fraktion, Aussch&#252;ssen und Stadtverordnetenversammlung hat. Und mal ehrlich: Spa&#223; macht diese Arbeit nur, wenn alle an einem Strang ziehen.</p>
<p>Dank an J&#246;rn f&#252;r seine langj&#228;hrige und gute Arbeit. Schade, dass er so gehen musste.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Paid-Content Abendblatt.de</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 08:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hamburger Abendblatt hat seine Online-Angebot http://www.abendblatt.de im Dezember in vielen Bereichen auf Paid-Content umgestellt. Insbesondere die Regionalberichterstattung ist jetzt nur noch fÃ¼r Abonnenten im Volltext einsehbar. 7,95â‚¬ kostet ein reines Monats-Abonnement. Ich habe in diesem Blog bisher viele Artikel aus dem Online-Angebot verlinkt und diskutiert. SchlieÃŸlich ist die Stormarner Beilage zum Hamburger Abendblatt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hamburger Abendblatt hat seine Online-Angebot http://www.abendblatt.de im Dezember in vielen Bereichen auf Paid-Content umgestellt. Insbesondere die Regionalberichterstattung ist jetzt nur noch fÃ¼r Abonnenten im Volltext einsehbar. 7,95â‚¬ kostet ein reines Monats-Abonnement.</p>
<p>Ich habe in diesem Blog bisher viele Artikel aus dem Online-Angebot verlinkt und diskutiert. SchlieÃŸlich ist die Stormarner Beilage zum Hamburger Abendblatt die wichtigste Regionalzeitung in Ahrensburg.<br />
Nach der Umstellung auf Paid-Content werde ich das nichtmehr tun. Was bringt es dem Leser dieses Blogs, wenn ich Artikel verlinke, die fÃ¼r den Nutzer nicht ohne Weiteres einsehbar sind?</p>
<p>Da Abendblatt.de First-Click-Free von Google nutzt ist es weiterhin mÃ¶glich alle Artikel auch kostenlos zu nutzen, wenn man den Artikel bei Google sucht und Ã¼ber den Google-Link auf das Abendblatt-Angebot kommt. Viele Kommentatoren in der umfangreich gefÃ¼hrten Online-Debatte haben den Sinn dieser MaÃŸnahme nicht verstanden. SchlieÃŸlich handelt es sich dabei nicht um einen technischen Fehler, sondern Ã¼ber eine Ãœbereinkunft mit Google. Das Abendblatt bietet Google alle Texte im Volltext an, damit Google diese crawlen, indexieren und den Nutzern anbieten kann. Im Gegenzug verpflichtet sich das Abendblatt allen Nutzern, die Ã¼ber Google kommen diesen Inhalt anzuzeigen. Wer allerdings dann weiter Ã¼ber die Seite des Abendblatts surfen will, der soll dann zahlen. Eine Vereinbarung, die sich fÃ¼r beide Seiten auszahlt. SchlieÃŸlich muss das Abendblatt nicht auf den wichtigen Benutzerstrom von Google auf die eigenen Seiten verzichten. DafÃ¼r baut Google sein Informationsmonopol aus. Andere Suchmaschinen haben nicht die MÃ¶glichkeit auf die Bezahlinhalte ohne weiteres zuzugreifen.</p>
<p>An sich wÃ¼rde ich auch trotz der Bezahlinhalte weiter auf die Seite des Abendblatts verlinken. SchlieÃŸlich hat Leistung (und dazu gehÃ¶rt auch gute Lokalberichterstattung, die das Abendblatt Ã¼ber weite Teile bietet). Aber: Ich habe keine Lust die Nutzer meiner Seite zu einem Monatsabo fÃ¼r 7,95â‚¬ zu verpflichten, nur um einen Artikel zu lesen, den ich hier diskutiere. Malte hat in seinem Artikel <a href="http://blog.stecki.de/archives/188-Abendblatt-nun-unangefochten-Vorreiter-beim-Wettsterben.html">Abendblatt nun unangefochten Vorreiter beim Wettsterben</a> ganz richtig geschrieben:</p>
<blockquote><p>Aber man sollte sehr genau Ã¼berlegen, ob dann ein genereller Paywall die LÃ¶sung ist. Dies wird nur funktionieren, wenn die Information gleichzeitig so exklusiv, gut, wichtig und dringend sind, dass eine groÃŸe Zahl von Nutzern keinen ertrÃ¤glicheren Weg findet, an selbige zu kommen (oder selbige sie finden zu lassen). Und es wird nur funktionieren, wenn ein Bezahlmodell vernÃ¼nftig ist. Wenn ich bei der FAZ z. B. fÃ¼r einen einzigen Artikel fast so viel wie fÃ¼r eine ganze gedruckte Ausgabe zahlen muÃŸ [â€¦], dann werde ich dies also nicht tun. Wenn ich mich sofort durch ein Monatsabo geknebelt fÃ¼hle, um nur gelegentlich mal einen Artikel zu sichten, so werde ich auch das in der Regel nicht nutzen.</p></blockquote>
<p>Ein zweiter Punkt geht mir auÃŸerdem ganz wahnsinnig gegen den Strich: Das Abendblatt lÃ¤sst sich nicht nur die eigenen Artikel (unabhÃ¤ngig von ihrer journalistischen QualitÃ¤t oder LÃ¤nge) bezahlen, sondern ohne Abo kann man auch nicht auf die Leserbriefe zugreifen. Leserbriefe sind in der Regel keine hochwertigen journalistisch aufbereiteten Artikel, sondern User-Generated Content. BÃ¼rger nutzen das Abendblatt-Forum, um ihre Meinung kund zu tun und sich an der Ã¶ffentlichen Debatte zu beteiligen. Diese Artikel werden vom Abendblatt nicht angefordert oder bezahlt. FÃ¼r diese Artikel dann Geld zu verlangen finde ich gelinde gesagt ein wenig frech.</p>
<p>Schade also. Gerne wÃ¼rde ich weiter auf gute Artikel aus dem Abendblatt verlinken. Aber so wird es einem geradezu unmÃ¶glich gemacht.</p>
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