Wahltag

An all die Unentschlossenen, Enttäuschten und Faulen:
Heute ist Wahltag.

Dabei geht es nicht darum, dass ein Direktkandidat oder eine Partei 100% Eurer Wünsche erfüllt.
Wenn Ihr das wollt, müsst Ihr eine eigene Partei gründen (werdet aber mit Sicherheit niemanden finden, mit dem Ihr 100% Übereinstimmung in allen Details haben werdet).
Es geht darum die Partei zu wählen, die die mit Euch die größten Schnittmenge hat. Wenn Ihr dann auch Dinge bekommt, die Ihr nicht wollt — that’s life. Jede Entscheidung hat auch ihre Schattenseiten.
Eine Wahlist eine Kompromissfindung zwischen 61,8 Millionen Wahlberechtigten. Wie schwierig es ist schon einen direkten Kompromiss zu finden kennt jeder, der schon einmal mit der Familie über das abendliche Fernsehprogramm diskutiert hat.

Menschen haben dafür gekämpft an der staatlichen Entscheidungsfindung beteiligt zu werden und anderswo auf der Welt tun sie es noch heute. Wer nicht wählen geht tritt diesen Einsatz mit Füßen daher nehmt Euer Recht in Anspruch Eure Zukunft zu entscheiden.

Geht hin und entscheidet Euch, auch wenn es für Euch eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist.
Und sei es nur, damit Ihr einen Grund zum Meckern und zum Jammern habt. Denn wer nicht zur Wahl geht hat meiner Meinung nach kein Recht zum Meckern oder Jammern über Wirtschaft, Politik und die gesellschaftliche Situation. Er hat deutlich gemacht, dass ihm diese Dinge egal sind, indem er nicht wählen gegangen ist.

Ihr wisst immernoch nicht, wen Ihr wählen wollt? Dann geht hin und schreibt auf den Wahlzettel: „Ihr seid alle doof. In 4 Jahren mach ich das selbst.“

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