neues vom Muschelmann

In der vorletzten Stadtverordnetenversammlung wurde beschlossen den Muschelläufer zu versetzen und entsprechende vertiefende Verhandlungen mit Martin Wolke, dem Künstler, zu führen.
Ich hatte im Nachgang zur Berichterstattung zu diesem Thema geschrieben, dass ich noch nicht richtig glauben kann, dass der Muschelläufer jetzt wirklich umziehen muss. Die Stadtverordnetenversammlung wollte Martin Wolke nämlich nur 10, statt der von ihm geforderten 20 Jahre ein Mitspracherecht für die Gestaltung des Rondeels geben.

Gestern hat nun Frau Bürgermeisterin Pepper von ihren Gesprächen mit dem Künstler berichtet. Im Nachgang zu diesen Gesprächen hat Martin Wolke jetzt der Stadt ein Fax geschickt, in dem er seine grundsätzliche Bereitschaft über den Standort des Muschelläufers zu verhandeln aufgrund des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung relativiert.

sinngemäß heißt es:

Die Stadt ist anscheinend an einer Einigung nicht interessiert.

Deshalb wird er sein Angebot überdenken.

Auch die Rotarier, die das Werk ja der Stadt geschenkt haben, werden über die Versetzung des Muschelläufers noch auf einer Mitgliederversammlung entscheiden.

Ich glaube nicht, dass wir eine Versetzung des Muschelläufers in naher Zukunft erleben werden. Traurig bin ich darüber nicht. Auch wenn diese Provinzposse noch üblere Ausmaße annimmt.

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